Galerie m50

Die Ausstellung ist zu sehen bis einschließlich 08.Juli 2012.

“(…) Uschi Lüdemann hat sich für die Trends des Kunstmarktes nie interessiert.
Seit vielen Jahren malt sie ihre vielschichtigen Landschaften, die gleichwohl abstrakte Bilder
sind, die von inneren Zuständen handeln. Gerade jetzt erscheinen diese Holz- und Leinwand-
arbeiten so aktuell wie nie.
Was die Frankfurter Malerin in erster Linie interessiert, ist die Wechselwirkung der Farben:
Komplementär- und Simultankontraste, das suggestive Über- und Nebeneinander von Hell
und Dunkel, häufig horizontal angeordnet zu abstrakten Landschaften. Auf Reisen durch
Irland, Island und Patagonien holt sich die Künstlerin – die sowohl Bildhauerei an der Kunst-
akademie Düsseldorf bei Joseph Beuys als auch Freie Malerei und Kunsttheorie bei
Raimer Jochims an der Städelschule studiert hat – ihre Inspirationen. (…)”
(Dr. Sandra Danicke, Frankfurter Rundschau)

„Mich interessiert der Umgang mit den Materialien, der Prozess der Bildfindung, die Expressivität
der Farbe, des Materials, der Linie, Vielschichtigkeit, Tiefenräumlichkeit, Farbverdichtungen,
-verläufe,  -zusammenhänge, malerisches Erforschen und Assoziieren. Denken, wahrnehmen,
sehen, sich bewusst werden, erinnern, finden, erfinden, empfinden, sich entscheiden. Übermalen,
zerstören, neu schaffen, neu entdecken, sich annähern, sehen, sichtbar machen.
Ein Bild, verwundbar und brüchig, intensiv und fragil.
Neue Formen, neue Flächen, neue Räume, neue Farbräume, Bildräume.“
(Uschi Lüdemann)

Uschi Lüdemann wurde in Bad Wörrishofen geboren.
1971 – 72:
Studium der Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys
1972 – 76:
Studium der Malerei bei Raimer Jochims und Bildhauerei bei Michael Croissant an der
Hfbk Städelschule in Frankfurt am Main
1976 – 84 :
Studium der Kunstgeschichte, Archäologie, Philosophie und Kunstpädagogik an der
Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main / Magister Artium
1980:
Geburt des Sohnes Christian
seit 1984:
verschiedene Lehraufträge für Kunstgeschichte, Kunsttheorie, zeitgenössische Kunst
und Malerei
1987 – 95:
häufige Aufenthalte in Island
seit 1990:
verschiedene Projektförderungen durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft
und Kunst in Wiesbaden und dem Dezernat für Kultur und Wissenschaft der Stadt
Frankfurt am Main
seit 1995:
Viele Arbeitsaufenthalte und Atelier in New York  und East Hampton, N.Y. (USA)
2004:
Reise nach Patagonien (Südamerika)
2006:
Reisen in die Rocky Mountains und Alaska (USA)
2009:
Reisen in die Antarktis und ans Südpolarmeer
Uschi Lüdemann lebt in Frankfurt am Main und East Hampton, N.Y. (USA).

Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen:
Berufsgenossenschaft der keramischen und Glas-Industrie, Würzburg
Commerz Grundbesitz Invest GmbH, Wiesbaden
Deutsche Bahn AG, Frankfurt am Main
Dezernat für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main
Dominikanerkloster, Frankfurt am Main
D.Logistics AG, Hofheim
Frankfurter Hypothekenbank AG, Frankfurt am Main
Freshfields, Frankfurt am Main
Hessischer Rundfunk, Frankfurt am Main
Hoechst AG, Höchst
Köllmann Española, Barcelona (Spanien)
Kreismuseum Peine
Luvos Heilerde, Friedrichsdorf
LPS Leistner Pokoj Schnedler, Eschborn/Ts.
Partas Finanzholding, Solothurn (Schweiz)
Rölfs WP Partner AG, Frankfurt am Main
Sammlung Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main
Sammlung Ernst @ Young (Arthur Andersen), Eschborn/Ts.
Sammlung Jim Caradine, New York und East Hampton, N.Y. (USA)
Sammlung KfW, Kreditanstalt für Wiederaufbau, Frankfurt am Main
Sammlung Krämer-Erkrath, Mühlheim am Main
Sammlung Raitz von Frentz, Wiesbaden
Sammlung RWE NUKEM, Alzenau
Sammlung Rothenberger, Königstein/Ts.
Sammlung Tumulka, München
Stadt- und Kreissparkasse Darmstadt
Stadt Maisons-Alfort (Frankreich)
Unternehmensgruppe Georg von Opel GmbH, Eschborn/Ts.
Uwe Kind International, New York (USA)

Einzelausstellungen der letzten Jahre (Auswahl):
2012 :
Galerie m50, Frankfurt am Main
2011/2010/2004:
Lorraine Ogilvie Gallery, Marburg (Katalog)
2010:
Karmeliterkloster, Frankfurt am Main (Katalog)
2009:
Kunsthalle Langeais (Frankreich)
2008:
Städtisches Museum Kalkar
2007:
Künstlerinnen-Forum GEDOK, Karlsruhe
2006:
Kunstverein Kirchzarten/Freiburg im Breisgau
2006/2004/2002/1998/1996:
Galerie Barbara von Stechow, Frankfurt am Main (Katalog)
2005:
Deutsches Architektur Museum, Frankfurt am Main (Katalog)
2004/2002/2001/1998:
Elaine Benson Gallery, Bridgehampton, N.Y. (USA)
2003:
Kunstverein March
2002:
Kunstverein Herborn
2000:
Oberhessisches Museum, Gießen (Katalog)
5. Kunstinstallation Ernst & Young (Arthur Andersen), Eschborn/Ts. (Katalog)
1999/1992:
Dominikanerkloster, Frankfurt am Main (Katalog)
1997:
Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in New York (USA)
German American Chamber of Commerce, New York (USA)
1995:
Kunstverein Gifhorn
Kunstverein Friedberg
1994:
Kreismuseum Peine (Katalog)
1991:
Kommunale Galerie im Leinwandhaus, Frankfurt am Main (Katalog)

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