Galerie m50

Arbeiten von 1987 – 1997
02.10.2011  – 30.10.2011
zur Eröffnung sprach Direktorin Dr.Ulrike Schick, Museum gegenstandsfreier Kunst / Otterndorf
http://www.studio-a.de

Zeitgleich findet im Graphikkabinet des Museum Goch eine Ausstellung von Papierarbeiten
Gerhard Wittners statt.  
http://www.museum-goch.de

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Ausstellung: 27.02.2010 – 15.04.2010
Einführung zur Ausstellungseröffnung: Dr. Götz Pfeiffer

Gerhard Wittner wurde 1926 in Heidelberg geboren und lebte seit seinem 3. Lebensjahr, bis zu seinem
Tod 1998, in Frankfurt am Main. Von 1946 – 47 nahm er Mal- und Zeichenunterricht bei Theo Garve.
Von 1947 -  54 studierte er in der Städelschule Frankfurt am Main bei Wilhelm Heise und Albert Burkart
und in der Akademie der bildenden Künste in München bei Xaver Fuhr.
Ab 1954 arbeitete er als freischaffender Künstler in seinem Atelier in Frankfurt (in der Mendelssohn-
straße 50, in der sich jetzt die Galerie m50 befindet).
Seit Ende der 50er Jahre entwickelt Gerhard Wittner eine Malerei, die auf die Wahrnehmung der Farbe
und ihre Erfahrung im Bild ausgerichtet ist. Die Betonung des materiellen Charakters der Farbe, die sich
in zwei frühen Werkgruppen mit breit aufgetragenen, kontrolliert-gestischen Farbbahnen zeigt, beruhig-
te sich Anfang der 60er Jahre. Dieser Klärungsprozeß zugunsten einer Reduzierung der Farbe und ein-
facher, geometrischer Bildstrukturen vollzog sich in einem relativ überschaubaren Zeitraum weniger
Jahre, verlief jedoch mit einer Folgerichtigkeit, die sich in der Rückschau als eine beinahe zwangsläufige
Entwicklung darstellt.
Ab Mitte der 60er Jahre radikalisiert Wittner seine Bildsprache durch eine Konzentration auf helle Grau-
Töne. Dabei stehen die Wechselwirkungen der Farben im Zentrum seines Interesses, deren subtile Ton-
und Helligkeitsabstufungen durch die Bevorzugung ruhiger, relativ kleiner Bildformate gesteigert wird.
Wittners Malerei liegt keine konzeptuelle Denkweise im Sinne einer systematischen Untersuchung von
Farb/Form-Relationen zugrunde. Vielmehr geht es ihm um eine Intensivierung des Wahrnehmungs-
prozesses, der den Betrachter in die Lage versetzt, die im Bild wirksamen Spannungen zu enthüllen.
“Mich interessiert das Schwingende, Immaterielle, die Instabilität, die Bewegung, das Bewegende,  die
Loslösung linearer Bezüge, das Zueinander der Farben, das Atmen der Farben.”
In den Arbeiten Wittners seit 1989 entstehen die, für ihn neuen, Momente kontinuierlicher, zum Teil
weicher, Verzahnungen von Farbflächen im Sinne einer Untersuchung der Wechselbeziehungen ihrer
trennenden und verbindenden Anschauungsgegebenheiten.

zur Ausstellunseröffnung

Dr. Götz J. Pfeiffer, Frankfurt am Main/Kassel

Meine sehr geehrten Damen und Herren, wie soll man über Gerhard Wittner reden? Natürlich könnte

man auf einer Eröffnung wie dieser vieles reden. Man könnte reden über Gerhard Wittners  Biographie,

über sein Studium an der Städelschule und der Münchner Akademie nach dem Krieg und darüber, dass
er für mehr als 40 Jahre als freischaffender
Künstler in Frankfurt arbeitete. Man könnte auch reden über
Gerhard Wittners  Ausstellungen, seine zahlreiche Beteiligungen seit 1952 und die dichte Folge von Einzel-
schauen seit den 70er Jahren. Zudem könnte man darüber reden, was die Kunstwissenschaft über Gerhard
Wittners Arbeiten geäußert hat: von „stillen Bildern“
und „Partituren der Stille“ war da ebenso die Rede wie
von der Funktion der Arbeiten als „optische Polster zum Ausruhen in einer hektischen Welt“ und auch da-
von, dass sie eine „Entdeckungs
reise für das Auge“ seien. Und gerade in dieser Ausstellung, die zwischen
1961 und ’87 entstan- dene Arbeiten in einer kompakten Retrospektive vereint, könnte man über die künstle-
rische Entwicklung im Œuvre Gerhard Wittners reden, könnte auch reden über seine verschiedenen Tech-
niken: die Linoldrucke, die Malerei in Öl und Tempera, in Acryl
und Aquarell wie auch die Zeichnungen in
Blei- und Farbstift und Tusche. Man könnte darüber reden – aber sollte man es auch?
Sollte man sich dem
Künstler nicht über seine Arbeiten nähern?
Vor einigen Jahren wurden mir in einem glücklichen Moment von einem Frankfurter Kunstsammler einige
Papierarbeiten Gerhard Wittners vorgelegt; sie entsprachen jenen Tuschearbeiten dort drüben. Ich schaute
und war sprachlos. Auf weißem Papier Schraffuren tiefschwarzer, kurzer Striche, darin ausgespart oder aus
den Strichen verdichtet senkrechte Parallelen oder
orthogonale Formen. Reduktion der künstle- rischen Mittel,
formale Strenge und dabei eine Intensität, die nachgerade hypnotisch anzieht. Das Auge wandert über diese
Blätter, vergleicht in kurzen Schritten, wie ein Strich
seinem Nachbarn ähnelt, ihm aber doch nicht gleicht.
Das Auge beginnt in der zunächst als gleichförmig erfassten Struktur winzige Verdichtungen und Weitungen
zu sehen, meint in minimalen Nuancen von Dichte und Weite vielleicht ein Relief zu erkennen, das sogleich
aber an Räumlichkeit verliert. So sucht das Auge
eine Linie, eine Form, an der es sich halten kann, doch
öffnen oder bilden sich diese im Netz der Striche so unvermittelt wie sie beim weiteren Wandern über das
Blatt wieder in der Struktur aufgehen. Auf klein- stem Raum begegnet bei diesen Blättern der schwarze
Strich dem weißen Grund, entstehen Kontraste in Dunkel und Hell, von Vorne und Hinten, steht das belebte
Netz der feinen Striche mit dem ruhigem Grund des Blattes in einem Wechselspiel. Das Auge
und die Reflex-
ion über das, was zu sehen ist, werden permanent gefordert. Das Erstaunliche an der Erfahrung mit diesen
Blättern ist: Man macht sie immer wieder, sogar immer wieder neu. Denn nimmt das Betrachten der Blätter im
Moment des Sehens auch ganz gefangen, eröffnet sich dieser Prozess beim nächsten Blatt doch abermals,
nach kurzem zeitlichem
Abstand beim gleichen Blatt sogar so, als habe man es nie gesehen und betrachte es
zum ersten Mal. Wie ungewöhnlich Gerhard Wittners Tuschearbeiten sind, zeigt sich auch daran, dass sie keiner
künstlerischen Gattung zuzuordnen sind. Zeichnungen im strengen Sinne wird man sie kaum nennen können,
fehlt ihnen doch – wie Stefan Gronert herausge- stellt hat – das wichtigste Element der Zeichnung: die Linie.
Künstlerisches Hand-Werk sind Wittners Tuschearbeiten auf Papier aber allemal, denn jeder Strich stammt aus
dem von seiner Hand geführten Zeichen-Werkzeug. Mechanische Hilfe oder eine maschinelle Ausführung der
Striche, die fraglos gleichmäßigere Strukturen erbracht hätten, hat Wittner nicht in Anspruch genommen.
Vielmehr entstanden seine Tusche- arbeiten in
eben jener meditativ anmutenden Konzentration, die sie auch
von ihrem Betrachter verlangen. Indem der Einzelne nahe vor die höchstens DIN A 4 großen Blätter tritt und
dabei die Umwelt aus dem Blick verliert, kommt der Betrachter dem intensiven Akt des zeichnenden Künstlers
nahe. Für seine Tuschen zog Wittner sich auf drei bis vier Stunden in sein Atelier zurück
und vollendete die
Blätter in einem Zug. Ein weiteres Moment erscheint an Wittners Tuschearbeiten bemerkenswert. Die
gleichmäßig strukturierten Farbflächen der Bilder, der Drucke und der Zeichnungen in Blei- und Farbstift
lassen keine individuelle Handschrift erkennen. Diese findet sich aber sehr wohl und wohl absichts- voll
in den Strichen und Punkten der Tuschearbeiten wieder, egal ob diese aus den frühen ’60er oder späten
80er Jahren stammen. Zweifellos sind Wittners Striche und Punkte kein künstlerischer Gestus, kein
Ausdrucksmoment, wie auch in der Literatur zu lesen ist. Doch lassen sie, indem sie mal gleichmäßig, mal
spitzer erscheinen, mal weder Anfang noch Ende besitzen, mal mit einem dunkleren Punkt am einen Ende
den Ansatz des Stiftes anzeigen, lassen die Striche und Punkte die Hand eines Künstlers erkennen und sind
in dieser Hinsicht individuell. Denn in Spuren erinnern sie an den künstlerischen Entstehungsprozess, der in
den anonymisierten Oberflächen der Bilder,
Drucke und anderen Zeich- nungen hinter dem vollendeten Werk
verschwindet. Dabei ist allen Arbeiten Gerhard Wittners
gemeinsam:
Sie fordern zum intensiven Betrachten heraus und führen damit zur Reflexion über das eigene Sehen.
Da schwingt ein verhaltener Rhythmus in den frühen Linoldrucken, begegnen die Farbklänge zunächst deutlich
kontrastiert, doch im Nebeneinander der farbigen Balken treten bald die leisen Veränderungen hervor. Da erschei-
nen die Farbstift-Arbeiten anfangs wie von einer gleichmäßigen Struktur überzogen, doch in winzigen Durchblicken
schimmert nach einigem Betrachten zwischen den fein gewobenen Strichlagen der weiße Grund als lichthaltige
Folie her- vor. Da wirken die ebenmäßigen Oberflächen der Aquarelle und Acrylbilder zuerst wie hermetisch ge-
schlossene
Folien, doch nach einigem Betrachten treten die fein nuancierten Farbverläufe und im Nebeneinander
der Nuancen immer
neue Farbklänge ins Auge.
Um zum Schluss die eingangs gestellte Frage aufzugreifen: Wie soll man über Gerhard Wittner reden?
Seinen Arbeiten sollte man sich wohl nähern, wie der Künstler selbst den Arbeiten anderer Künstler begegnet ist.
Dazu folgende Begebenheit: Wittner besuchte einen Malerkollegen in dessen Atelier, setzte sich vor eines der Bilder,
versank in Schweigen und schaute; schaute und schwieg; ließ sich auch von der wachsenden
Unruhe des Kollegen
nicht stören; schaute und schwieg und sprach erst nachdemdas Bild zu ihm gesprochen hatte.

seit 1952 zahlreiche Einzelausstellungen (E) und Ausstellungsbeteiligungen (B),
im In- und Ausland

seit

2000:
l’intelligenzia della mano (triennale europea dell’incisione)
galleria d’arte moderna / Bologna   B
Arbeiten vor 1965
Dieter u. Gabriele Wittner (privat) / Frankfurt am Main   E
2001:
die Intelligenz der Hand (europäische Meisterzeichnungen)
Rupertinum / Salzburg  B
Metaphern des Lichts
Galerie König / Hanau  E
Arbeiten von Gerhard Wittner zum 75.Geburtstag
Dieter u. Gabriele Wittner (privat) / Frankfurt am Main   E
2002:
weiß wie Schnee
Kunstsammlungen Chemnitz   B
40 Jahre neue gruppe saar
Laboratorium – Institut für aktuelle Kunst / Saarlouis   B
hommage an Gerhard Wittner – Arbeiten der Jahre 1970–1980
Galerie am See (Carmen Weber) / Zug   E
Arbeiten auf Papier
Galerie Ucher / Köln   E
Arbeiten auf Papier
(Station 1) Museum für Kunst und Kulturgeschichte / Goch   E
Arbeiten auf Papier
(Station 2) Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft / Freiburg   E
2003:
Arbeiten auf Papier
(Station 3) KunstMuseum / Bonn   E
Arbeiten auf Papier
(Station 4) Kunstsammlungen / Chemnitz   E
2004:
Arbeiten auf Papier
(Station 5) Museum / Wiesbaden   E
Gerhard Wittner
Galerie Wack / Kaiserslautern   E
2005:
mit Bleistift – Zeichnungen aus dem Städel
Städel Museum / Frankfurt am Main   B
2006:
zum 80.Geburtstag
Dieter u. Gabriele Wittner (privat) / Frankfurt am Main   E
2007:
when ever it starts it’s the right time
Kunstverein / Frankfurt am Main   B
Gerhard Wittner – Aquarelle, Elisabeth Arpagus – Malerei
Galerie Carmen Weber / Zug   B
Wittner anima_animus
Galerie Leßmann & Lenser finearts / Rodgau   E
overview
Galerie Leßmann & Lenser contemporary / Aschaffenburg   B
2008:
Croissant  Simeti  Wittner
Galerie Wack / Kaiserslautern   B
Präsentation zum 10.Todestag Gerhard Wittner
Dieter u. Gabriele Wittner (privat) / Frankfurt am Main   B
zur Kontingenz der Linie

Kunstraum Alexander Bürkle / Freiburg   B
2009:
XXL Sammlung
Kunstraum Alexander Bürkle / Freiburg   B
Gegenwart der Linie
Pinakothek der Moderne / München  B
résumé – Rückblick mit Ausblick
Galerie Ucher / Köln   B
2010:
AUGENblicke – Gerhard Wittner
Museum gegenstandsfreier Kunst / Otterndorf   E
Arbeiten von Gerhard Wittner
Galerie m50 / Frankfurt am Main   E
2011:
Heinz Kreutz Hans Steinbrenner Gerhard Wittner – Arbeiten der 60er und 70er Jahre
Galerie m50 / Frankfurt am Main B
2012:
weiß und schwarz
Galerie m50 / Frankfurt am Main B
2013:
Gerhard Wittner – Malerei und Grafik
Galerie Wack / Kaiserslautern E
blau
Galerie m50 / Frankfurt am Main B

Werke in öffentlichen Sammlungen:
Amt für Wissenschaft und Kunst / Frankfurt am Main
Amtssitz des deutschen Bundespräsidenten, Schloss Bellevue / Berlin
hessischer Rundfunk / Frankfurt am Main
hessisches Landesmuseum / Darmstadt
Institut für moderne Kunst / Nürnberg
Kunsthalle / Bremen
Kunsthaus / Zug (CH)
KunstMuseum / Bonn
Kunstsammlungen / Chemnitz
Museum für Konkrete Kunst / Ingolstadt
Museum /  Wiesbaden
Pfalzgalerie / Kaiserslautern
Sammlung Wolf und Ursula Hermann, Bremen / Münster
Sammlung McCrory Corporation / New York (USA)
Sammlung Lütze II / Sindelfingen
Sammlung zeitgenössischer Kunst der BRD / Bonn
Sprengel-Museum / Hannover
Staatsgalerie / Stuttgart
städtische Galerie im Städel Museum / Frankfurt am Main
Stiftung für konkrete Kunst / Reutlingen
Stiftung für konstruktive und konkrete Kunst / Zürich (CH)
Museum gegenstandsfreier Kunst / Otterndorf
Wilhelm Hack-Museum / Ludwigshafen

Biografie:
1926: (23.9.) Geburt in Heidelberg
1929: Übersiedlung der Familie nach Frankfurt am Main
Schulzeit, Militärdienst, Kriegsgefangenschaft
1946-47: Mal- und Zeichenkurse bei Theo Garve (Frankfurt am Main)
1947-51: Studium der Malerei bei Wilhelm Heise und Albert Burkart
(Städelschule, Frankfurt am Main)
1951-54: Studium der Malerei bei Franz Xaver Fuhr (Akademie der bildenden Künste,
München)
seit 1954: tätig als freischaffender Künstler, Atelier (Frankfurt am Main)
seit 1957: entwickelt Wittner – nach abstrakter Malerei – systematisch konkrete
Bilder aus unter-schiedlichen Schwarzwerten mit relief-artig strukturierten Ober-
flächen
ab 1962: Im Zuge der Konzentration, verschwinden die gestischen Momente in
den Arbeiten. Wittner zählt damit zu den Künstlern, die das Informel überwinden
und damit die zweite Phase der deutschen Nachkriegsmalerei begründen.
1963/64: Das aktive Rot löst die schwarze Farbe, in den Arbeiten ab. Dann folgen
Gelb und unterschiedliche Grauwerte.
1966/67: Der Verzicht auf relief-plastische Momente setzt ein. Wittner geht über
zu einer einfachen überschaubaren Bildordnung; die Farbflächen scheinen neben-
einander schwerelos zu schweben und sich zu durchdringen; Grau zwischen hell
und dunkel, zwischen kalt und warm; das Quadrat wird Bildformat.
1972: (8.12.) Wittner erhält den ersten Dr.Reinhold Kurth-Kunstpreis, für das
Jahr 1972, der Stadtsparkasse Frankfurt am Main.
1976: Ein Stipendium der Bundesrepublik Deutschland ermöglicht den Aufenthalt,
für ein halbes Jahr, in der Cité international des Arts in Paris.
1976/77: Nach der Phase konzentrierter Reduzierung auf geringfarbig modulierte
Grauwerte, nimmt Farbigkeit zu und Farbabstufungen erhalten Gewicht.
1981: In Zusammenarbeit Wittners mit dem Galeristen Herbert Bossin und
Bernhard Kerber, der den einführenden Text verfasst, entsteht das erste Werkver-
zeichnis der Bilder für die Jahre 1960 -1980.
1984-86: für drei Semester lehrt Wittner, als Gastdozent, Malerei an der Städelschule
in Frankfurt am Main
1985: Heinz Gappmeyr und Gerhard Wittner gestalten gemeinsam das Buch „Heinz
Gappmeyr, Texte – Gerhard Wittner, Malerei“, das (im Auftrag des Instituts für
moderne Kunst, Nürnberg) von Heinz Neidel und Karl R.Schültke, im Verlag für
moderne Kunst Zirndorf – mit begleitenden Texten von Professor Dr.Gottfried Boehm
und Professor Peter Weiermair – herausgegeben wird
1986: zeigt der Frankfurter Kunstverein im Steinernen Haus die erste umfassende
Retrospektive mit Arbeiten Gerhard Wittners aus den Jahren 1959 bis 1985. Beglei-
tend erscheint ein Katalog mit Textbeiträgen von Professor Dr.Gottfried Boehm,
Heinz Gappmeyr, Ingrid Mössinger und Professor Peter Weiermair; sowie einer
Dokumentation über Leben und Werk Gerhard Wittners von Karl R.Schültke
1991: (21.11.) Gerhard Wittner erhält den Ehren-Dr.Reinhold Kurth-Kunstpreis, für
das Jahr 1990, der Frankfurter Sparkasse1822; aus diesem Anlass erscheint – in
Zusammenarbeit mit Professor Peter Weiermeir und der Edition Robert Wilk – ein
kleines Werkverzeichnis der Bilder, für die Jahre 1981-1991.
1996: entsteht, aus Anlass der Ausstellungen „Bilder und Zeichnungen 1970 -1996“
in Göttingen und Wiesbaden, das zweite Werkverzeichnis der Bilder für die Jahre
1960 -1996
1998: (21.10.) stirbt Gerhard Wittner in Frankfurt am Main
2002: zu einer retrospektivisch ausgerichteten Wander-Ausstellung mit „Arbeiten
auf Papier“ (Museum Goch, Morat-Institut / Freiburg, KunstMuseum Bonn,
Kunstsammlungen Chemnitz, Museum Wiesbaden), erscheint ein überarbeitetes
Werkverzeichnis der Bilder für die Jahre 1960 -1998

Bibliografie (Auswahl):
Horst Appel
Gerhard Wittner – Bilder und Zeichnungen
(Katalog) Forum der Stadtsparkasse, Frankfurt am Main (1981)

Günter Aust
Gerhard Wittner – Bilder und Zeichnungen
(Faltkarte) von der Heydt-Museum, Wuppertal (1978)

Andreas Bee
Gerhard Wittner
abstrakt konkret (Neuerwerbungen)
(Katalog) Wilhelm Hack-Museum, Ludwigshafen / Rhein (1986)

Matthias Bleyl
Kunst in Frankfurt 1987
(Katalog) Kunstverein, Frankfurt am Main (1987)
Gerhard Wittner

essentielle Malerei in Deutschland (Wege zur Kunst nach 1945)
Verlag für moderne Kunst, Zirndorf (1988)

Gottfried Boehm
Metaphern des Lichts, zu den Bildern von Gerhard Wittner
Heinz Gappmeyr, Texte – Gerhard Wittner, Malerei
Verlag für moderne Kunst, Zirndorf (1985)
Metaphern des Lichts, zu den Bildern von Gerhard Wittner
Gerhard Wittner – Retrospektive 1959-1985
(Katalog) Kunstverein, Frankfurt am Main (1986)
an der Schattengrenze – Hinweise zu den Zeichnungen Gerhard Wittners

Gerhard Wittner – Zeichnungen im Wilhelm Hack-Museums (Ludwigshafen)
Verlag für moderne Kunst, Zirndorf (1989)
das Sichtbare – das Unsichtbare (Notizen zu Gerhard Wittners Malerei)

Gerhard Wittner – Malerei (mit Werkverzeichnis der Bilder 1981-1991)
Portikus, Frankfurt am Main (zur Verleihung des Dr.Reinhold Kurth-
Kunstpreises der Frankfurter Sparkasse)
Edition Wilk, Friedrichsdorf (1991)

Günter Busch
Gerhard Wittner
3 Meister der konkreten Kunst: Bonfanti, Vordemberger-Gildewart, Wittner
(Katalog) Kunsthalle Bremen (1972)

Elisabeth Claus
Bilder der Stille – Gerhard Wittner und Wolfgang Habel
(Katalog) neuer Kunstverein, Aschaffenburg und Universitäts-Museum,
Marburg (1994)
Gerhard Wittner – Malerei und Zeichnungen 1962-1994
(Katalog) Kunsthaus Zug (1994)

Lorenz Dittmann
Gerhard Wittner – neue Arbeiten
Galerie Walzinger, Saarlouis
Privatdruck Ulrike u. Dr.Dieter Scheid, Überherrn-Berus (1988)

Kurt von Figura (zs.m.Volker Rattemeyer)
Gerhard Wittner – Bilder und Zeichnungen 1970-1996
Gerhard Wittner – Bilder und Zeichnungen 1970 –1996 mit Werkver-
zeichnis der Bilder 1960-1996
Kunstverein Göttingen und Museum Wiesbaden (1996)

Heinz Gappmeyr
Bilder des Unbegrenzten
Gerhard Wittner – Retrospektive 1959-1985
(Katalog) Kunstverein Frankfurt am Main (1986)

Stephan Gronert
das Vermächtnis von Seurat
Überlegungen zur kunsthistorischen Verortung der Zeichnungen
von Gerhard Wittner
Gerhard Wittner: Arbeiten auf Papier, mit Werkverzeichnis der Gemälde
1960-1998
(zur Tournee Arbeiten auf Papier) Museum Goch (2002)
an den Rändern des Sichtbaren – Gemälde und Zeichnungen von
Gerhard Wittner

Gerhard Wittner – Bilder und Zeichnungen 1970 –1996 mit Werkver-
zeichnis der Bilder 1960-1996
Kunstverein Göttingen und Museum Wiesbaden (1996)
über das Licht der Malerei
(Artikel) Gerhard Wittner wird siebzig
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main (1996)
das Licht erkunden
(Artikel) Streifenbilder: zum Tod des Malers Gerhard Wittner
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main (1998)

Matthias Haldemann
Gerhard Wittner – Malerei 1962-1994
(Katalog) Kunsthaus Zug (1994)

Christa von Helmolt
Frankfurter Künstler setzen sich durch
(Artikel) Frankfurt lebendige Stadt, Frankfurt am Main (1973)
Erneuerung der Malerei aus dem Licht von Paris

Besuch bei dem Frankfurter Künstler Gerhard Wittner in der „Cité des Arts“
(Artikel) Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main (1976)
Betörend frisches Spätwerk

neue Arbeiten von Gerhard Wittner
(Artikel) Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main (1997)
stiller Protest gegen die pop-art
zum Tod von Gerhard Wittner
(Artikel) Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main (1998)

Britta Hueck-Ehmer
Gerhard Wittner
(Artikel) das Kunstwerk, Stuttgart (1986)

Alf-Krister Job
die Bedeutung der Farbe WEISS in der Kunst nach 1945
Diplomarbeit im Selbstverlag, Hochschule für Gestaltung, Offenbach
am Main (1984)

Bernhard Kerber
Werkverzeichnis der Bilder 1960-1980
Galerie Edition Bossin, Berlin (1981)

Ingrid Mössinger
Gerhard Wittner – Bilder 1959-1985
Gerhard Wittner – Retrospektive 1959-1985
(Katalog) Kunstverein, Frankfurt am Main (1986)

Heinz Ohff
konkret 75 – Bilder und Serigraphien
(Katalog) Galerie Edition Bossin, Berlin (1975)

Volker Rattemeyer (zs.m. Kurt von Figura)
Gerhard Wittner – Bilder und Zeichnungen 1970-1996
Gerhard Wittner – Bilder und Zeichnungen 1970 –1996 mit Werkver-
zeichnis der Bilder 1960-1996
Kunstverein Göttingen und Museum Wiesbaden (1996)

Godo Remszhardt
Information 61
Galerie das Fenster (Dr.Horst Appel), Frankfurt am Main (1961)

M.Th. Schefczyk
Gerhard Wittner
rationale Konzepte
(Katalog) Galerie P.A.Szepan, Gelsenkirchen (1974)

Dr.Ulrike Schick
(Katalogbuch) Gerhard Wittner (1926 – 1998) AUGENblicke
zur Ausstellung 31.01. – 28.03.2010 im MgK / Otterndorf

Karl R.Schültke
Dokumentation über Leben und Werk Gerhard Wittners
Metaphern des Lichts, zu den Bildern von Gerhard Wittner
Gerhard Wittner – Retrospektive 1959-1985
(Katalog) Kunstverein, Frankfurt am Main (1986)

Walter Vitt
Gerhard Wittners graue stille Bilder
Gerhard Wittner – Bilder und Zeichnungen 1971-1975
(Katalog) Galerie Edition Bossin, Berlin (1976)
Gerhard Wittners graue stille Bilder
von strengen Gestaltern
Selbstverlag des Autors, Köln (1982)

Peter Weiermair
Gerhard Wittner – Bilder und Zeichnungen
Frankfurter Stadtsparkasse, Frankfurt am Main (1981)
Überlegungen zu den Zeichnungen Gerhard Wittners
Gerhard Wittner – Retrospektive 1959-1985
(Katalog) Kunstverein, Fankfurt am Main (1986)

Alex Winter
das schwarze Bild
(Katalog) Edition e (A.Winter, W.Waßermann), Dinkelscherben (1975

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