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	<title>Galerie m50 &#187; aktuell</title>
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		<title>Rolf Kissel &#8211; konkrete Arbeiten der 1960er Jahre</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 19:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriele</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[14.01. &#8211; 01.03.2012
Ausstellungseröffnung am 14.01.2012 um 11h in Anwesenheit des Künstlers;
es spricht Herr Direktor Dr.Stephan Mann / Museum Goch


Seit über 50 Jahre zählt der, 1929 geborene, Frankfurter Rolf Kissel zu den Vertretern
der Frankfurter Kunst- und Kulturszene.
Kissel studierte bei Professor Albert Burkart von 1965 bis 1961 in der Hochschule für
bildende Künste Städelschule in Frankfurt am Main, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #0000ff;"><strong>14.01. &#8211; 01.03.2012</strong></span><br />
<span style="color: #0000ff;">Ausstellungseröffnung am 14.01.2012 um 11h in Anwesenheit des Künstlers;<br />
es spricht Herr Direktor Dr.Stephan Mann / Museum Goch</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #000000;">
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</span><br />
</span></p>
<p>Seit über 50 Jahre zählt der, 1929 geborene, Frankfurter Rolf Kissel zu den Vertretern<br />
der Frankfurter Kunst- und Kulturszene.<br />
Kissel studierte bei Professor Albert Burkart von 1965 bis 1961 in der Hochschule für<br />
bildende Künste Städelschule in Frankfurt am Main, die er als Meisterschüler verließ<br />
und, seit dem, als freischaffender Künstler, tätig ist.<br />
Bereits 1961 hatte er seine erste Einzelausstellung in der Zimmergalerie Franck in<br />
Frankfurt am Main. Klaus Franck äußerte in seiner Eröffnungsansprache:<br />
&#8230;“Rolf Kissel hat seine Arbeiten folgerichtig ent-wickelt. In den Bildern ist alles drin,<br />
was heute auf den Fahnen der jungen Kunst steht: Raum, Farbe, Form, Licht. …<br />
Obwohl sich Kissel abseits des „Schlachtgetümmels“ aufhält. … Die Arbeiten sind von<br />
enormer Eindringlichkeit. In ihrer streng disziplinierten Art sind es ernst zu nehmen-<br />
de Werke.“…<br />
Wenn man die kraftvollen, dennoch leisen, Arbeiten heute wieder sieht, ist man be-<br />
geistert! Sie sind so neu, so frisch, so unverbraucht, so anregend – wie zur Zeit<br />
ihrer Entstehung -, denn sie sind frei vom Zeitkolorit der 1960er Jahre. Kissel hat<br />
sich – bis heute (!) &#8211; mutig den bestimmenden Strömungen des Kunstmarktes ver-<br />
weigert.<br />
Begonnen hat der Künstler mit schwarzen Bildern. &#8211; Schwarz, als der klanglosesten<br />
Farbe, auf der jede andere Farbe stärker und präziser klingt, wie Kandinsky sie be-<br />
schrieb; für Renoir war Schwarz die Königin der Farben.<br />
Doch bald entwickelte sich Kissel hin zum Weiß, in dem – laut Kandinsky – alle<br />
Farben und materiellen Eigenschaften verschwunden sind. Weiß, das Rolf Kissel<br />
herauslöst aus der bloßen Materialität des Trägermaterials und es zum gleich-<br />
rangigen bildnerischen Mittel erhebt.<br />
Die Entscheidung für Weiß ist die Entscheidung zur rationalen Ästhetik.<br />
Die Bilder &#8211; die schwarzen ebenso, wie die weißen – die Rolf Kissel selbst als Bild-<br />
blöcke bezeichnet, sind charakterisiert durch den dicken Farbauftrag, der mit<br />
Spachtel und Kamm geformt ist. Entstanden sind Strukturen, die in den Raum greifen,<br />
ihn einbeziehen, Licht aufnehmen, Licht schlucken.<br />
Raum aus Farbe und Struktur, freigehalten von emotionalen Aufschriften und undiffe-<br />
renzierten Zufällen; dagegen voller Spannung, sichtbarer Ordnung und diszipli-<br />
nierter Entschiedenheit. Denn: das spontane, unkontrollierte Malen, das so oder<br />
so weiter betrieben werden könnte, entspricht nicht Kissels Auffassung. Deshalb<br />
ist es für den Künstler wichtig, Bildelemente zu verringern und sie in ein berech-<br />
netes Verhältnis zu bringen. So wird dem Betrachter nicht diffuse Sinn-Vermutung<br />
abverlangt, sondern es wird eine überzeugende Entscheidung vor Augen geführt.<br />
Das beeindruckend Raumgreifende und Plastische der Bilder findet sich auch in<br />
den Papierarbeiten: der Auftrag der Farbe und die Geste der Gouachen erscheinen<br />
als Relief: ein Rhythmisieren der Flächen durch Anschwellen, Abklingen, Verdichten<br />
und Entspannen.<br />
Die Arbeiten Rolf Kissels sind fern dem großen Pathos, dem Heroischen, dem Phrasen-<br />
haften und Monumentalen. Klarheit der Formen und Farben. Sie haben nichts einge-<br />
büßt von ihrem Eindruck, den sie beim Betrachter hinterlassen! Es ist eine Freude,<br />
sie wieder zu sehen und zu erleben!</p>
<p>Ausstellungen (Auswahl):<br />
1961:<br />
(1.Einzelausstellung) Zimmergalerie Franck, Frankfurt am Main<br />
1963:<br />
neue Darmstädter Sezession, Darmstadt (auch 1979 – 2009)<br />
<em>Kissel</em>, Galerie Falazik, Bochum (auch 1964, 1965, 1966, 1970)<br />
1964:<br />
<em>das schwarze Objekt</em>, Galerie ordo, Darmstadt<br />
<em>Kunst in Hessen</em>, Kunsthalle, Darmstadt<br />
1965:<br />
<em>Kunst heute</em>, Mönchengladbach<br />
<em>Kunst in der veränderten Welt</em>, Enneppe- Ruhr<br />
<em>aktuell 65 – internationale Avantgarde</em>, (CH) Bern<br />
1966:<br />
internationale Ausstellung, Kamen<br />
<em>Rolf Kissel,</em> Galerie am Dom, Frankfurt am Main<br />
Galerie d, Frankfurt am Main<br />
<em>Kunst am Bau</em>, städtisches Museum Leverkusen<br />
<em>internationale Plastik</em>, Europa-Center, Berlin<br />
1967:<br />
deutscher Künstlerbund, Karlsruhe (auch 1970, 1976, 1977, 1978,<br />
1980, 1984)<br />
1968:<br />
<em>Kissel</em>, Inter-Gallery, (B) Brüssel<br />
<em>Plastik in Hessen</em>, Frankfurt am Main<br />
Akademie von schone Kunsten, (B) Antwerpen<br />
Galerie Klee, (I) Lucca<br />
1969:<br />
<em>Kissel</em>, Galerie Wirth, Berlin<br />
<em>Kunst und Kritik</em>, Staatsgalerie Stuttgart<br />
Museum, Wiesbaden<br />
Von der Heydt-Museum, Wuppertal<br />
Kunstverein, Frankfurt am Main<br />
1971:<br />
<em>Kissel</em>, Palazzo Strozzi, (I) Florenz<br />
nassauischer Kunstverein, Wiesbaden<br />
1972:<br />
Galerie Lauter, Mannheim<br />
1974:<br />
<em>Rolf Kissel</em>, Werkstatt, städtisches Museum im  Schloss Mors-<br />
broich, Leverkusen<br />
1975:<br />
Musée des beaux Arts, (F) Lyon<br />
Galerie Patio, Neu-Isenburg (auch 1993, 1996)<br />
1976:<br />
Galerie Seuss, Dreieich (auch 1977, 1979)<br />
1977:<br />
<em>Rolf Kissel – Zeichnungen</em>, städtisches Museum  im Schloss Mors-<br />
broich,  Leverkusen<br />
<em>10 Künstler aus Frankfurt am Main</em>, Rathaus, Offenbach am Main<br />
1979:<br />
Palazzo Reale, (I) Mailand<br />
<em>Aspekte der 60er Jahr</em>e, Galerie Loehr, Frankfurt am Main<br />
Galerie d&#8217;Art d&#8217;Orly, (F) Paris<br />
1980:<br />
<em>Vision – Reflexion</em>, Frankfurt am Main<br />
städtische Galerie, Tübingen<br />
Goethe-Institute, (F) Marseille und Montpellier<br />
Galerie ART ACTUELL, (F) Nancy und Lyon<br />
1981:<br />
Goethe-Institute, (EG) Kairo und (SY) Damaskus, (ETH) Addis Abeba<br />
Phoenix, Alte Oper, Frankfurt am Main<br />
1982:<br />
Galerie Schoof, Frankfurt am Main<br />
1983:<br />
Sezessionshaus, (A) Wien<br />
Kunstpalast, Düsseldorf<br />
Galerie Lüpke, Frankfurt am Main (auch 1985, 1990, 1991)<br />
1985:<br />
Museum für moderne Kunst im Deutschen Architektur-Museum, Frankfurt<br />
am Main<br />
Kunsthalle, Darmstadt<br />
Museum für zeitgenössische Kunst,  (AM) Eriwan<br />
Galerie Hild, Hanau (auch 1986, 1990, 1992)<br />
1986:<br />
Medium Zeichnung, Kunstverein, Frankfurt am Main<br />
Kunstverein, (A) Graz<br />
Kunstverein Rhein-Neckar, Mannheim<br />
1987:<br />
(P) Krakau<br />
1988:<br />
Galerie Abriss 42, Hamburg<br />
1989:<br />
Kunsthalle, Darmstadt<br />
hessischer Rundfunk, Frankfurt am Main<br />
1990:<br />
kommunale Galerie, Frankfurt am Main<br />
Museum für ausländische Kunst,  (LV) Riga<br />
Galerie Loehr, Frankfurt am Main<br />
1991:<br />
ART COLOGNE (Galerie Lüpke, Frankfurt am Main), Köln<br />
1993:<br />
<em>Nahtstelle HASS &#8211; ikonografische Collage</em>, Erlöserkirche, Frankfurt<br />
am Main-Oberrad<br />
1994:<br />
<em>sehen – lesen</em>, Kunstverein, Frankfurt am Main</p>
<p>Künstler in Frankfurt, Deutsche Bank, Frankfurt am Main<br />
ART FRANKFURT<br />
<em>Reduktion,</em> (1200 Jahre Frankfurt am Main), Frankfurt am Main<br />
Galerie Nr.48, Mainz<br />
SMP; Frankfurt am Main<br />
1995:<br />
<em>Briefe aus Weimar</em>, Marilies Hess-Stiftung im hessischen Rundfunk,<br />
Frankfurt am Main<br />
Galerie Jensen, Hamburg<br />
1996:<br />
<em>Briefe aus Weimar</em>, NorddeutscherRundfunk, Hannover<br />
<em>Briefe aus Weimar</em>, Stiftung Weimarer Klassik, Stadtschloss, Weimar<br />
<em>20 Arbeiten aus 40 Jahren</em>, Galerie F, Bad Nauheim<br />
1999:<br />
Centre des Arcades, (F) Troyes und (GB) Chesterfield<br />
2000:<br />
<em>plastische Grafik</em>, Kunsthalle, Mannheim<br />
2001:<br />
KUNST Köln, internationale Messe, Köln<br />
PCC Galerie, Weimar<br />
2003:<br />
<em>artemis</em>, Darmstadt<br />
<em>Rolf Kissel</em>, PCC, Köln<br />
<em>100 Jahre deutscher Künstlerbund</em> / Video-Präsentation, Berlin<br />
2004:<br />
<em>Ballweg – Kissel – Neuwirth</em>, Galerie F, Bad Nauheim<br />
2005:<br />
<em>Rolf Kissel – weiß und weiter – 1960-2005</em>, Stadtgalerie, Neu-<br />
Isenburg<br />
deutscher Künstlerbund, Berlin<br />
ART COLOGNE, Köln<br />
<em>Kunst nach 1945</em>, Museum, Wiesbaden<br />
2006:<br />
Stadtgalerie, Neu-Isenburg<br />
2007:<br />
<em>Alltag jenseits der Schwerkraft</em>, Diakonie Hessen-Nassau, Frankfurt<br />
am Main<br />
<em>Rolf Kissel – Interventionen</em>, Leßmann &amp; Lenser Galerie fine arts, Rodgau<br />
Symposium des deutschen Künstlerbundes „künstlerische Dynamik im<br />
urbanen Raum“, Wilhelm Lehmbruck-Museum, Duisburg<br />
2009:<br />
<em>Ein gewisses jüdisches Etwas?</em>, Museum Judengasse im jüdischen Museum,<br />
Frankfurt am Main<br />
Galerie Leßmann &amp; Lenser contemporary arts, Aschaffenburg<br />
<em>Rolf Kissel – von der Ästhetik des Raums, vom Klang der Bilder</em>,<br />
Karmeliterkloster, Frankfurt am Main<br />
2012:<br />
<em>Rolf Kissel – konkrete Arbeiten der 1960er Jahre</em>, Galerie m50, Frankfurt<br />
am Main</p>
<p>Preise, Wettbewerb-Teilnahmen, öffentliche und private Aufträge:<br />
1962: Kunstpreis der Jugend, Stuttgart<br />
1963: Kunstpreis der Jugend, Stuttgart<br />
1964: <em>Licht-Relief RELATION 3</em>, Waldschule, Leverkusen<br />
1966: junge Kunst in Hessen, Frankfurt am Main<br />
1967: <em>Brunnen</em>, Feuerwache, Frankfurt am Main-Höchst<br />
1968: <em>Beton-Relief,</em> Haus Eder, Obertiefenbach<br />
1970: <em>Pendel-Objekt</em>, Ziehenschule, Frankfurt am Main-Eschersheim<br />
1971: <em>Licht-Relief</em>, Haus Schmitt, Bad Kissingen<br />
1974: <em>Licht-Relief</em>, Kongress-Zentrum Rosengarten, Mannheim<br />
1981: <em>Hänge-Relief Blechharfe</em>, Alte Oper, Frankfurt am Main<br />
1982: <em>Alu-Relief Mahntafel</em>, Gewerkschaftshaus, Frankfurt am Main<br />
1988: Raum-Relief, Gerichtssaal des Bundesarbeits- und Bundessozialgericht,<br />
Kassel<br />
1997: Farb-Relief LUX MUNDI, Erlöserkirche, Frankfurt am Main-Oberrad</p>
<p>Arbeiten in öffentlichen und privaten Sammlungen:<br />
Arp-Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen<br />
Goethe-Nationalmuseum, Weimar<br />
Kunsthalle, Mannheim<br />
Museum für moderne Kunst, Frankfurt am Main<br />
Museum, Wiesbaden<br />
städtisches Museum im Schloss Morsbroich, Leverkusen<br />
Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt am Main<br />
Sammlung hessischer Rundfunk, Frankfurt am Main<br />
Städel Museum, Frankfurt am Main</p>
<p>(seit 1969) umfangreiche Bibliografie</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Leinwand  Papier  Stein &#8211; Arbeiten von Susanne Binsack</title>
		<link>http://galerie-m50-wittner.de/index.php/aktuell/leinwand-papier-stein-arbeiten-von-susanne-binsack</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 12:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriele</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausstellung vom  5.11. - 16.12.2011

Galerie m50 zeigt die ruhigen Arbeiten (Bilder, Papierarbeiten und Skulpturen)
von Susanne Binsack.
Die Künstlerin wurde 1938 in Königsberg (damaliges Ostpreußen) geboren. Nach
der Flucht in den Westen lebte sie in Norddeutschland. Durch den Beruf ihres Man-
nes  verbrachte sie 12 Jahre sowohl in Chile, als auch in Brasilien und in den USA.
Ihre Ausbildung zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausstellung vom  <span style="color: #000000;">5.11.</span> -<span style="color: #000000;"> 16.12.2011<br />
</span></p>
<p>Galerie m50 zeigt die ruhigen Arbeiten (Bilder, Papierarbeiten und Skulpturen)<br />
von Susanne Binsack.<br />
Die Künstlerin wurde 1938 in Königsberg (damaliges Ostpreußen) geboren. Nach<br />
der Flucht in den Westen lebte sie in Norddeutschland. Durch den Beruf ihres Man-<br />
nes  verbrachte sie 12 Jahre sowohl in Chile, als auch in Brasilien und in den USA.<br />
Ihre Ausbildung zur Malerin erfolgte bei Prof.Hem Schüppel (Bad Homburg v.d.H.),<br />
in der &#8220;Sommerakademie&#8221; (Salzburg), in der &#8220;American University&#8221; und der &#8220;Corcoran<br />
School of Art&#8221; (beide in Washington DC).<br />
Da Frau Binsack bereits als Jugendliche mit dem Malen und Zeichnen begann,<br />
interessierten die erwachsene Künstlerin die unterschiedlichen Landschaften, die sie<br />
bereits kennen lernte bzw. durch ihre Reisen erlebte. Landschaften mit ihren<br />
differenten Lichtverhältnissen, Farben und Formen.<br />
Wir erkennen die Formen der Landschaften, der Häuser, der Gegenstände im Still-<br />
leben. Da sie aber nicht detailliert ausgearbeitet sind, kann sich der Betrachter<br />
auf die ruhigen, oft geometrischen, Farbflächen konzentrieren, die man als „neben-<br />
einander“ liegend empfinden kann – die Räumlichkeit ignorierend. Dabei wird –<br />
vor allem in den „Häuser“-Bildern – auch der, eigentlich den Raum anzeigende,<br />
Schatten zur (dreieckigen) Fläche und die dunkle Umrandung der gezeigten<br />
Elemente wird zur, rein grafischen, Linie.<br />
Die Farben sind fein nuanciert und steigern so das Empfinden von Fläche.<br />
Die Figuren aus Speckstein – ein Mineral oder Gestein, dessen Hauptbestand-<br />
teil aus Talk besteht und das bereits im Alten Orient, in Ägypten, in China und in<br />
Skandinavien Verwendung fand, u.a. für Skulpturen – zeichnen sich aus, durch<br />
ihre verschiedene Farbgebung, die von der Künstlerin Binsack genutzt wird, um<br />
der Formgebung Ausdruck und Nachdruck zu verleihen. Visuell und haptisch<br />
erfasst man die harmonische Komposition im Raum, ihre – in sich ruhende –<br />
Bewegung.</p>

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								<img title="Stilleben mit brauner Flasche" alt="Stilleben mit brauner Flasche" src="http://galerie-m50-wittner.de/wp-content/gallery/susanne-binsack/thumbs/thumbs_1997_47-stilleben-mit-brauner-flasche.jpg" width="75" height="75" />
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								<img title="Lichtbild" alt="Lichtbild" src="http://galerie-m50-wittner.de/wp-content/gallery/susanne-binsack/thumbs/thumbs_2006_08-lichtbild.jpg" width="75" height="75" />
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</div>


<p>Einzelausstellungen:<br />
1978 Bücherei, Bad Homburg v.d.H.<br />
1981 Ulenspiegel, Gießen<br />
1984 Fürstenbahnhof, Bad Homburg v.d.H<br />
1987 Landon School, Bethesda (USA)<br />
Weltbank, Washington DC (USA)<br />
1988 Aaron Gallery, Washington DC (USA)<br />
1989 Fürstenbahnhof, Bad Homburg v.d.H.<br />
1990 Galerie Gres, Frankfurt am Main<br />
Kunstforum, Seligenstadt<br />
1991 Galerie am Savignyplatz, Berlin<br />
1992 Galerie Gres, Frankfurt am Main<br />
1993 Hewlett Packard, Bad Homburg v.d.H.<br />
Galerie Charlotte, München<br />
1994 Galerie Cismar, Grömitz/Cismar<br />
Galerie am Savignyplatz, Berlin<br />
Galerie Schrade, Lindau<br />
Galerie Gres, Frankfurt am Main<br />
1995 Galerie im Schlosspavillon, Ismaning<br />
1996 Galerie Cismar in Hamburg<br />
Galerie am Savignyplatz, Berlin<br />
1997 Oberhessisches Museum, Gießen<br />
Kunstforum Seligenstadt<br />
Galerie Meyer, Lüneburg<br />
1998 Galerie Meyer, Lüneburg<br />
Galerie Peveling, Olpe<br />
Kunsthaus Ratingen<br />
1999 Galerie Mühlenstraße, Brühl<br />
Kulturzentrum Englische Kirche, Bad Homburg v.d.H.<br />
Galerie Meyer, Lüneburg<br />
Rathaus Zwenkau bei Leipzig<br />
2000 Galerie D.Schrade, Illereichen<br />
Schloß Altmannshofen / Allgäu<br />
Europa-Galerie, München<br />
2001 Universität Tübingen<br />
Galerie Leonardis, Oberursel<br />
2002 Galerie Bernack, Worpswede<br />
2003 Palais Rastede<br />
Galerie 40, Wiesbaden<br />
Museum und Galerie D.Schrade, Uigendorf<br />
2004 Galerie Pless, Markkleeberg<br />
Galerie Leonardis, Oberursel<br />
2005 Kunstkabinett, Holzkirchen<br />
Handwerkskammer Wiesbaden<br />
2006 Galerie Elbchaussee Acht, Hamburg<br />
2008 Galerie Bernack, Worpswede<br />
Foyer des Kurtheaters, Bad Homburg<br />
Galerie Dorothea Schrade, Leutkirch<br />
2010 Freilichtmuseum Hessenpar, Neu Anspach<br />
2011 Galerie m50, Frankfurt am Main</p>
<p>Ausstellungsbeteiligungen: (Auswahl)<br />
The New Art Center, Washington DC (USA)<br />
Weltbank, Washington DC (USA)<br />
Künstlervereinigung Spectrum e.V., Bad Homburg v.d.H.<br />
Galerie Schloß Mochental<br />
ART Cologne<br />
Galerie in der Klostermühle, Hude<br />
Museum Charlotte Zander, Schloss Bönnigheim<br />
Slovak National Gallery, Bratislava (SK)<br />
st&#8217;art 98, Straßburg (F)<br />
The Bruton Street Gallery, London (GB)<br />
Art Jonction, Nizza (F)<br />
art bodensee, Dornbirn (A)<br />
Galerie Dorothea Schrade, Leutkirch/Diepoldshofen<br />
Art Karlsruhe</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gerhard Wittner &#8211; zum 85.Geburtstag (1926-1998)</title>
		<link>http://galerie-m50-wittner.de/index.php/aktuell/gerhard-wittner-zum-85-geburtstag</link>
		<comments>http://galerie-m50-wittner.de/index.php/aktuell/gerhard-wittner-zum-85-geburtstag#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 06:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriele</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://galerie-m50-wittner.de/?p=637</guid>
		<description><![CDATA[ 
Arbeiten von 1987 &#8211; 1997
02.10.2011 (Ausstellungseröffnung um 11h) - 30.10.2011
zur Eröffnung sprach Frau Direktorin Dr.Ulrike Schick,
Museum gegenstandsfreier Kunst (vormals Studio a)
in Otterndorf
http://www.studio-a.de
alle Informationen zum Künstler entnehmen Sie, bitte,
dieser Website / Rubrik Künstler
 
 
 
 
 
 
Zeitgleich findet im Graphikkabinet des Museum Goch
eine Ausstellung von Papierarbeiten Gerhard Wittners
statt.   
http://blog.museum-goch.de/?p=1014
http://www.museum-goch.de
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left; padding-left: 60px;"><span style="color: #ff0000;"><strong> </strong></span></p>
<p><strong>Arbeiten von 1987 &#8211; 1997</strong><br />
<strong><span style="color: #000000;">02.10.2011 (Ausstellungseröffnung um 11h)</span> <span style="color: #000000;">- 30.10.2011</span></strong><br />
zur Eröffnung sprach Frau Direktorin Dr.Ulrike Schick,<br />
Museum gegenstandsfreier Kunst (vormals Studio a)<br />
in Otterndorf<br />
<a  title="http://www.studio-a.de/" href="http://www.studio-a.de/"></a><a title="http://www.studio-a.de/" href="http://www.studio-a.de/">http://www.studio-a.de</a></p>
<p>alle Informationen zum Künstler entnehmen Sie, bitte,<br />
dieser Website / Rubrik<em> Künstler</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>
<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-18-637">


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</div>

<em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p style="text-align: center;"><em> </em></p>
<p>Zeitgleich findet im Graphikkabinet des Museum Goch<br />
eine Ausstellung von Papierarbeiten Gerhard Wittners<br />
statt.   <a  href="http://blog.museum-goch.de/?p=1014"><br />
http://blog.museum-goch.de/?p=1014</a><a  title="http://www.museum-goch.de/" href="http://www.museum-goch.de/"></p>
<p>http://www.museum-goch.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>2 Jahre Galerie m50 / Künstler der Galerie</title>
		<link>http://galerie-m50-wittner.de/index.php/aktuell/2-jahre-galerie-m50-kunstler-der-galerie</link>
		<comments>http://galerie-m50-wittner.de/index.php/aktuell/2-jahre-galerie-m50-kunstler-der-galerie#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 13:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriele</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://galerie-m50-wittner.de/?p=627</guid>
		<description><![CDATA[20.08.2011 - 25.09.2011 ( Finissage mit Werkstattgespräch)

Eckhard Gehrmann
Peter Knapp
Gerhard Wittner
431art (Haike Rausch und Torsten Grosch)
Walter Henn
Margit Matthews
Dieter Oehm
Inge Hölscher
Reiner Mährlein
Hermann Brühl
Heinz Kreutz
Hans Steinbrenner
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #000000;">20.08.2011 </span>- <span style="color: #000000;">25.09.2011 ( Finissage mit Werkstattgespräch)</span><br />
<em><br />
</em>Eckhard Gehrmann<br />
Peter Knapp<br />
Gerhard Wittner<br />
431art (Haike Rausch und Torsten Grosch)<br />
Walter Henn<br />
Margit Matthews<br />
Dieter Oehm<br />
Inge Hölscher<br />
Reiner Mährlein<br />
Hermann Brühl<br />
Heinz Kreutz<br />
Hans Steinbrenner</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Heinz Kreutz  Hans Steinbrenner  Gerhard Wittner</title>
		<link>http://galerie-m50-wittner.de/index.php/aktuell/heinz-kreutz-hans-steinbrenner-gerhard-wittner</link>
		<comments>http://galerie-m50-wittner.de/index.php/aktuell/heinz-kreutz-hans-steinbrenner-gerhard-wittner#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 May 2011 14:25:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriele</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://galerie-m50-wittner.de/?p=558</guid>
		<description><![CDATA[Arbeiten der 60er und 70er Jahre
Ausstellung vom 21.5.2011 &#8211;  01.07.2011

 DI und DO: 16 &#8211; 19h,  SO: 11 &#8211; 14h  und nach Vereinbarung

Diese Ausstellung ist initiiert von den Töchtern der Künstler Cornelia Kreutz-
Weissenberger, Juliane Steinberger-Steinbrenner und Gabriele Wittner.
Wir danken Frau Anne Steinbrenner für ihre freundliche Unterstützung und das
Bereitstellen von Text- und Fotomaterial.
Heinz Kreutz, Hans [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Arbeiten der 60er und 70er Jahre</strong></em><br />
<strong>Ausstellung vom<span style="color: #0000ff;"> <span style="color: #000000;">21.5.2011 &#8211; </span></span><span style="color: #000000;"> </span><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #000000;">01.07.2011</span><br />
</span></strong></p>
<p><em><strong> </strong></em><strong>DI und DO: 16 &#8211; 19h,  SO: 11 &#8211; 14h  und nach Vereinbarung</strong></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><em><strong></strong></em></span><strong>
<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-16-558">


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</div>

</strong></p>
<p>Diese Ausstellung ist initiiert von den Töchtern der Künstler Cornelia Kreutz-<br />
Weissenberger, Juliane Steinberger-Steinbrenner und Gabriele Wittner.<br />
Wir danken Frau Anne Steinbrenner für ihre freundliche Unterstützung und das<br />
Bereitstellen von Text- und Fotomaterial.</p>
<p>Heinz Kreutz, Hans Steinbrenner und Gerhard Wittner kannten sich seit den<br />
frühen 50er Jahren. Kennen- und schätzengelernt haben sie sich in der Zimmer-<br />
galerie Franck in Frankfurt am Main.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Heinz Kreutz</span> </strong>(* 31.12.1923 in Frankfurt am Main, lebt in Antdorf / Bayern)<br />
ist der jüngste der vier Künstler (Bernhard Schulze, Otto Greis, Karl Otto Götz),<br />
die 1952 als&#8221; Quadriga&#8221; in Frankfurt am Main auftrat.  Der Autodidakt Kreutz er-<br />
hielt viele Anregungen durch Bernard Schulze zum Tachismus   hat er sich sehr<br />
viel zögerlicher bekannt, als seine drei Kollegen. Dafür war er derjenige, der die-<br />
ser Kunstrichtung sehr viel konsequenter und länger treu geblieben.<br />
Anfang der 60er Jahre suchte Kreutz nach neuen Bild- und Farbordnungen. Nach<br />
vielen Aquarellen, also der intensiven Arbeit mit der spontanen und schnellen<br />
Wassertechnik, Wunsch nach strengerer Ausdrucksform. Kreutz suchte nach<br />
einem Gegenpol zu den Aquarellen, nach Widerstand auch im Materiellen.<br />
Der Holzschnitt bot sich an, da er feste Linien und klare Flächen verlangt.<br />
Architektonische Elemente (Säulen oder Bögen) wurden zusammengesetzt.<br />
Es ging Kreutz um die Zusammenhänge zwischen Form und Farbe. Die inten-<br />
sive Arbeit mit dem Holzschnitt leitete ein radikales Umdenken in Kreutz‘<br />
Kunst ein. Der Vergleich zu denGemälden der vorangegangen Phase, macht<br />
deutlich, dass ein völliges Umdenken nötig war, um Kreutz‘ künstlerische Ge-<br />
danken jetzt auf den Holzschnitt zu übertragen: das harte Material verlangt<br />
klare Linien, straffe Umrisse in der Form und die Beschränkung auf wenige<br />
nuancen-armere Farben. Durch seine äußerste Disziplin und das sichere Em-<br />
pfinden für die Balance der konstruktiven Elemente, überzeugt Kreutz auch hier.<br />
Mit einem kleinen Geißfuß schnitt Heinz Kreutz große Umrisse und Proportionen,<br />
die wirken, als wären sie gezeichnet mit Bleistift oder Feder. Feine, teils unter-<br />
brochene Linien – gleich dem Rest einer tastenden Vorzeichnung – sind auch<br />
im Endstadium zu sehen. Bei mehrfarbigen Holzschnitten hatte Kreutz die Möglich-<br />
keit, frei nebeneinander, mehrere Platten zu schneiden; so entstanden,<br />
manchmal unvorhergesehen, Überschneidungen &#8211; reizvolle und anregende Zufälle<br />
– die bei nachfolgenden Kontrollen, über mehrere Zustände hin, ihr berechtigtes<br />
Dasein beweisen mussten. Oder er schnitt die Platte für die Hauptfarbe, dann erfolgte<br />
ein Druck. In diesen Druck zeichnete Kreutz, mit Pinsel und Wasserfarbe, eine neue<br />
Farbe. Die Formen dieser neuen Farbe übertrug er, präzise mit Pauspapier, auf<br />
eine neue Platte. So verfuhr er mit weiteren Farben.<br />
In seinen Quadrate-Bildern (ab 1968) verwendete Heinz Kreutz nur drei verschiedene<br />
Formelemente auf quadratischer Fläche. Das konstruktive Schema in zwei Dimen-<br />
sionen erlaubt eine fast unbegrenzte Möglichkeit an Kombinationen, nach den<br />
Gesetzen der Farbenlehre geordnet. Ausgangspunkt ist hier immer die obere linke<br />
Ecke oder die rechte untere Ecke. Dies Arbeiten von Heinz Kreutz sind immer sym-<br />
metrisch in Bezug auf die, die beiden Eckpunkteverbindende, Diagonale.<br />
Die Beschäftigung mit der Farbenlehre Goethes, der Auseinandersetzung mit den<br />
Farbtheorien Newtons und Schopenhauers, dem Studium der Schriften über Farbe<br />
der Künstler Runge, Kandinsky und Klee, sowie dem anthroposophischen Ansatz<br />
Steiners regt ihn an, selbst (1954) mit eigenen Aufzeichnungen über Zusammen-<br />
hänge von Formen und Farben zu beginnen. (…) “Farbe ist als etwas Bewegtes zu<br />
begreifen. Das Auge ist nicht nur Empfänger für Erscheinungen der ganzen Natur,<br />
sondern besitzt die Fähigkeit, selbst Farbe zu erzeugen. Diese Farben sind physio-<br />
logisch, im Gegensatz zu den Farben – aus Pigmenten oder Pflanzensäften gewon-<br />
nen – des Künstlers. … Mein Auge vermittelt mir die farbigen Erscheinungen des<br />
Weltbildes. Meine Farbvorstellung ist die Vergeistigung dieser Erscheinungen.<br />
Ich mag sie durch das Auge und mittels meines Handwerks bildhaft darzustellen.<br />
Die Kunst des Malens ist großartiges Handwerk und Vergeistigung der Farbe.”<br />
(…) „Im Licht des Südens von Frankreich ist mir die Macht der Farbe erst richtig<br />
zu Bewußtsein gekommen. In meiner Arbeit benutze ich allein Farbe als künstleri-<br />
sches Gestaltungsmittel.“ (…)</p>
<p>seit 1951 jährliche Einzelausstellungen in Museen, Kunstvereinen und Galerie des<br />
In- und Ausland</p>
<p>seit 1949 jährliche Teilnahme an Gruppenausstellungen in Museen, Kunstvereinen<br />
und Galerien im In- und Ausland</p>
<p>seit 1962 zahlreiche Wandgestaltungen (u.a. Degussa-Werk bei Hanau, ev. Kirche in<br />
Lohfelden, Eingangshalle der Verwaltungsschule in Hilden, ev. Kirche &#8220;canate domino&#8221;<br />
in Frankfurt am Main (Römerstadt), Restaurant &#8220;Graf Zeppelin&#8221; im Flughafen Rhein-<br />
Main, Deutsche Bank in Frankfurt am Main)</p>
<p>Bucheinbände für C.C.Buchners Verlag, Bamberg und Rimbaud Verlag, Aachen</p>
<p>Publikationen (Autoren) / Auswahl: K.O. Götz (1951), René Hinds (1953), Robert Lebel<br />
(1953), Bernard Schultze (1954), Heinz Kreutz (1963, 1966, 1967, 1972, 1973, 1980,<br />
1989, 1997, 2002), Ewald Rathke (1965, 1971), Michael Seuphor (1957), Ludwig Baron<br />
Döry (1959, 1960), William E. Simmat (1960), Ursula Geiger (1973, 1991, 1996, 1997),<br />
Nele Gabler (1992), Christa Lichtenstern (1996, 1997), Anette Völker-Rasor (2004)</p>
<p>künstlerischer Werdegang bis in die 70er Jahre:<br />
1940: Ausbildung zum Fotografen<br />
1940 – 44: Kriegsdienst (Stalingrad); schwere Verwundung, beginnt im Lazarett<br />
(Marburg) zu zeichnen<br />
1945: Versuch, in der Werkkunstschule (heute: HfG) Offenbach am Main zu studieren<br />
scheitert<br />
1946: Versuch, sich in der Klasse für Zeichnung und freie Grafik (Prof. Franz-Karl<br />
Delavilla) einzuschreiben; der Versuch scheitert wegen unüberbrückbaren Differenzen<br />
mit Delavilla wegen unterschiedlicher künstlerischer Auffassung<br />
(bis ca. 1958 verdient Kreutz den Lebensunterhalt für sich und seine Familie mit Weiß-<br />
binder-Arbeiten und gelegentlichen fotografischen Aufträgen)<br />
1946 – 48: Kreutz arbeitet autodidaktisch; angeregt durch Arbeiten von Paula Moder-<br />
sohn-Becker, Franz Marc, Emil Nolde und Max Beckmann entstehen spätexpressionis-<br />
tische Arbeiten (Selbstportraits, Akt- und Tierstudien, Stillleben, Landschaften und bib-<br />
lische Szenen)<br />
1948: Beginn der Freundschaft mit Bernard Schultze; erste Schritte hin zur Abstraktion<br />
und zur Syntax (Herstellen des Gleichgewichts im Bild, Prüfen der Nachbarschaft von<br />
Farben)<br />
1951: Mäzen Werner Jordan ermöglicht Kreutz einen halbjährlichen Aufenthalt in Paris<br />
(Kreutz arbeitet im Atelier von Bildhauer Raymond Delamare); in den Bildern von<br />
(u.a.) Claude Monet, Pierre Bonnard, Fra Angelico und Paolo Uccello entdeckt er – eben-<br />
so, wie im Licht der Provence, in die er reisen kann – die Klarheit der Farben und<br />
deren Hell-Dunkel-Wirkung;<br />
ab 1952: erste Einzelausstellung (Zimmergalerie Franck in Frankfurt am Main); im Dezem-<br />
ber: Gemeinschaftsausstellung mit Otto Greis, Kurt Götz und Bernard Schultze unter dem<br />
Titel &#8220;Quadriga&#8221; in der Zimmergalerie Franck in Frankfurt am Main. (Die Ausstellung sollte<br />
ursprünglich den Namen „Neu-Expressionisten“ tragen. Noch am Eröffnungsabend wurde<br />
aus der gemeinsamen Ausstellung der vier Künstler die&#8221; Quadriga&#8221;.) Diese Ausstellung ist<br />
in die Geschichte der Nachkriegskunst in Westdeutschland eingegangen und eröffnete<br />
den vier Künstlern den Zugang zum internationalen Informel<br />
1952 – 59: die Gemälde von Heinz Kreutz zeichneten sich zum Beginn des Informel<br />
durch ihre heftig wilde Formensprache und eine in Schichten gestaffelte Raumtiefe<br />
aus. Ähnlich wie Otto Greis suchte er in den späteren 1950ern einen Weg aus der<br />
Formensprache der tachistischen Malerei heraus und fand, insbesondere über das<br />
Studium der japanischen Kalligrafie zu einer konzentrierten und klaren malerischen<br />
Sprache. Neben seiner Malerei hat Kreutz in der Zeichnung zu einem eigenständigen<br />
Umgang mit Form und Farbe gefunden. Bilder in Öltechnik (Kreutz‘ lyrischer Tachis-<br />
mus), aber auch Zeichnungen und Collagen entstehen.<br />
ab 1960: beginnt Heinz Kreutz sich, schrittweise, für die konstruktiven Gestaltungs-<br />
möglichkeiten der Farbe zu öffnen; die Ölmalerei wird – zu Gunsten des schwarz-weiße<br />
und farbigen Holzschnittes – aufgegeben; Beschränkung auf wenige Farben und Formen;<br />
diese formale Strenge wirkt auf die nachfolgenden Arkaden-Bilder und die daraus ent-<br />
wickelten Quadrate-Bilder<br />
1964 – 66: Bleistift- und Farbkreidezeichnungen; Aquarelle; Manuskript der Farben-<br />
lehre<br />
1967: Studienaufenthalt und Stipendium an der Cité internationale des Arts in Paris<br />
1971 – 73: war Kreutz Gastdozent an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am<br />
Main.</p>
<p>2002: wurde Heinz Kreutz zusammen mit den andren Quadriga-Begründern mit dem<br />
&#8220;Binding-Kulturpreis&#8221; ausgezeichnet</p>
<p>Quellen: &#8220;Heinz Kreutz Sonnengesänge&#8221; (Prof. Dr. Christa Lichtenstern) / 1997, &#8220;Die Male-<br />
rei der Quadriga und ihre Stellung im Informel&#8221; (Dr. phil. Ursula Geiger) / 1987, &#8220;Holz-<br />
schnitte – Werkverzeichnis 1960 – 1989&#8243; (Heinz Kreutz) / 2006, &#8220;Quadriga&#8221; (Dr. phil<br />
Ursula Geiger zur Ausstellung 12/1996 – 1/1997 im Kundenzentrum der Frankfurter<br />
Sparkasse) / 1996, &#8220;Biografie&#8221; (Lothar Romain, Klaus Staudt im Katalogbuch des studio a –<br />
sammlung zeitgenössischer kunst in Otterndorf) / 1987</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hans Steinbrenner</strong></span> (* 25.3.1929 in Frankfurt am Main, † 18.6.2008 ebenda)<br />
Steinbrenners Werk, dessen erste Skulpturen auf das Ende der 1940er Jahre datieren,<br />
stand anfangs noch unter Einfluss seiner Lehrer. Er schuf klassisch geprägte Einzel-<br />
und  Gruppenfiguren, die noch weitgehend der klassischen figürlichen Auffassung<br />
verpflichtet sind. In der Folgezeit ist jedoch eine spürbare Ablösung und Entwicklung<br />
zu eigenen Formfindungen ablesbar, bis Mitte der 50er Jahre eine Gestalt, die man<br />
als &#8220;Formkörper&#8221; bezeichnen könnte, entstanden ist. Nun beginnt, nicht zuletzt unter<br />
dem Eindruck der Begegnung mit Skulpturen von Brâncuși (1876–1957) und<br />
Laurens (1895–1954) in Paris, die Phase der Gestaltung biomorpher Figurationen<br />
und Kompositionen. Zwischen 1957 und 1960 entsteht der Großteil dieser aus weichen,<br />
runden Formen gebildeten und vom Raum umspülten, vom Raum durchdrungenen<br />
Arbeiten, die meisten davon aus Holz, mit denen Hans Steinbrenner erste internationale<br />
Aufmerksamkeit erregt. Zu Beginn der 60er Jahre setzt dann nochmals eine entscheiden-<br />
de Wende im bildnerischen Schaffen ein: &#8220;Etagenfiguren&#8221; entstehen. Konsequent entwickelt<br />
sich das Werk Steinbrenners dann bis heute zu immer größerer, konstruktiver Strenge: Aus<br />
dem Holz- oder Steinblock, den er durch seine Bearbeitung rhythmisiert, dynamisiert und<br />
klar strukturiert, entstehen Steinbrenners &#8220;Figurationen&#8221;, die trotz aller Abstraktion das figürliche<br />
&#8220;Inbild&#8221; sichtbar werden lassen.<br />
Die Hölzer weiten und verdrehen sich, je nach Wuchs. Die Steine verändern sich mit dem,<br />
sich verändernden, Licht. Länge – Breite – Höhe, Volumen – Raum, aufeinanderge-<br />
tapelte Quader und Kuben, verschachtelt und kraftvoll ausbalanciert. Das Material<br />
bestimmt das Aussehen: die Steine ruhen, in den Hölzern ist das Wachsen noch spürbar.<br />
(…) „ Wenn ich Stein bearbeite, dann ist das wie Einatmen, die Tätigkeit geht langsam<br />
voran. Wenn ich Holz bearbeite, ist das wie Ausatmen, die Tätigkeit geht schneller voran.<br />
Ich mag diesen Rhythmus in meinem Schaffen. … In einer dynamischen Lebens-<br />
situation bevorzuge ich Holz, weil das dynamisch mit der Axt bearbeitet sein will; in<br />
einer konzentrierten Lebensphase wähle ich den Stein, der mich zu einer monotonen Sach-<br />
lichkeit zwingt.“ (…) Die Skulptur ist ein Komplex mit vielen Eigenschaften und Elementen.<br />
Zunächst ist da das Körperhafte, das bedingt ist durch sein Material. Die Beschaffenheit<br />
der Oberfläche, die Farbe des Objekts, seine Konstruktion und damit seine ganz bestimmte<br />
Präsenz im Raum und im gegebenen Licht entfalten die Faszination der Skulptur. Die Bronze-<br />
Arbeiten können sowohl Abgüsse von Modellen sein, als auch eigens konstruierte Werke.<br />
Steinbrenners intensive Auseinandersetzung mit dem Kubismus und das formale Konzept<br />
der konkreten Kunst sind bestimmend für seinen Arbeitsprozess: Beschränkung auf den<br />
rechten Winkel, auf Vertikale und Horizontale. Maß gegen Maß, Volumen gegen Volumen.<br />
Im Fortführen der der klassischen Bildhauertradition bleiben für Steinbrenner und seine<br />
körperhafte Gestaltung bestimmend.</p>
<p>künstlerischer Werdegang bis in die 70er Jahre:<br />
1944 – 45: zusammen mit seinen Jugendfreunden Albert Mangelsdorff und Otto<br />
Oppersheimer im Widerstand als &#8220;Edelweißpirat&#8221;<br />
1945 – 47: arbeitet autodidaktisch als Grafiker und Plakatmaler bei der US-Armee<br />
in Frankfurt am Main<br />
1946 – 49: Studium (u.a. Werbegrafik) (Prof. Erich Fornhoff) in der Werkkunstschule<br />
(heute: HfG) Offenbach am Main; bereits hier fällt den Professoren auf, dass<br />
Steinbrenner zeichnet, wie ein Bildhauer<br />
seit 1946: Beschäftigung mit Grafik, Schrift, Zeichnung und dem Expressionismus; Beginn<br />
der Malerei nach der Natur (Vorbilder: Max Beckmann, Ludwig Kirchner u.a.)<br />
seit 1948: Beginn der gegenständlichen Bildhauerei (Vorbilder: Wilhelm Lehmbruck und<br />
Hermann Blumenthal)<br />
1949 – 52: Studium der Bildhauerei (Prof. Hans Mettel) in der staatl. Hochschule für<br />
bildende Künste &#8220;Städelschule&#8221; in Frankfurt am Main; es entstehen zahlreiche Akt-Zeich-<br />
nungen, kleine Plastiken in Ton oder Gips, Skulpturen Holz oder Stein zum klassi-<br />
schen Bildhauer-Thema menschliche Figur; daneben entsteht gleichwertig ein grafisches<br />
Werk<br />
1952: Kunstpreis Eisen und Stahl in Düsseldorf; nach Streit mit Prof. Mettel – wegen des-<br />
sen strengen und autoritären Auftretens – verlässt Hans Steinbrenner die &#8220;Städelschule&#8221;<br />
1952 – 54: Studium der Bildhauerei (Prof. Toni Stadler) / Meisterschüler in der&#8221; Akademie<br />
der bildende Künste&#8221; in München; von Stadler besonders auf die französischen Bildhauer<br />
Auguste Rodin, Aristide Maillol, Charles Despiau und Henri Laurens hingewiesen, erkennt<br />
Steinbrenner seinen weiteren bildhauerischen Weg<br />
1954: Dozent für Steinschrift in der staatl. Fachschule für Steinbearbeitung in Wunsiedel<br />
1955: Stipendium des Kulturkreises im Bundesverband der deutschen Industrie<br />
1956 – 60: Weiterentwicklung in den Skulpturen (in Holz, Stein, Bronze und Terracotta) hin<br />
zu eigenen – biomorphen – Formen und der Abstraktion bis hin zur endgültigen Befreiung<br />
vom Abbild; Beginn der Entwicklung architektonischer Formen; regelmäßige Reisen nach<br />
Paris; dort Begeisterung für die Arbeiten von Jaques Lipchitz, Henry Moore, Henri Laurens<br />
und Hans Arp [(…) „Ich bewundere bei Arp die Reinheit der ganzen gegenstandslosen Form.“(…)]<br />
1958 bis 1964: erarbeite Hans Steinbrenner, zusammen mit seinem Bruder Klaus, viele<br />
Skulpturen (u.a. die 5m hohe Große Holzfigur, die auf der documenta III (1964) in Kassel<br />
in der Abteilung „Aspekte 64“ gezeigt wurde)<br />
seit 1961: Beginn der kubistisch-abstrakten Figuren (meistens aus Holz oder Stein), begleitet<br />
von Federzeichnungen; Entwicklung der, aus rhomben- und trapezförmigen Elementen<br />
gebildeten, gestaffelten, Etagenfiguren<br />
1963: Teilnahme am Symposium europäischer Bildhauer in Berlin; erste Begegnung mit<br />
der abstrakten Malerei von Otto Freundlich, dessen Elementarismus für die eigene<br />
Entwicklung bestimmend wird<br />
1966 + 67: Steinbrenner nimmt die Malerei wieder auf; es entstehen abstrakte schwarze<br />
Bilder; seit dieser Zeit entstehen Bilder und Skulpturen gleichwertig; Stipendium der BRD<br />
für die Cité internationale des Arts in Paris; hier entstehen die weißen Bilder und Ytong-Skulp-<br />
turen</p>
<p>seit 1952 jährliche Einzelausstellungen und Beteiligung an Gruppenausstellungen in<br />
Museen, Kunstvereinen und Galerie im In- und Ausland</p>
<p>seit 1999 war Steinbrenner Mitglied der Bayerischen Akademien der Schönen Künste</p>
<p>Arbeiten in Museen und öffentlichen Sammlungen:<br />
(B) Antwerpen, Aschaffenburg, Bad Homburg vor der Höhe, Bremen, Bremerhaven,<br />
Bochum, Bonn, Bottrop, (F) Cambrai, (USA) Cambridge / MA, (PL) Chelm, Detmold,<br />
Duisburg, Dreieich-Buchschlag, Frankfurt am Main, Friedberg / Hessen, Fuldatal,<br />
Gießen, Heidelberg, Karlsruhe, Kassel, Kaiserslautern, Kirchähr, (F) Mâcon, Marl,<br />
Neu-Ulm, Offenbach am Main, Otterndorf (Kreis Cux-aven), (F) Paris, (F) Pontoise,<br />
Saarbrücken, (J) Sakura, (J) Sapporo, Schwäbisch Hall, (NL) Scheveningen-Den Haag,<br />
Schweinfurt, St.Augustin, St.Wendel, (J) Tome-City, (J) Tōkyō, (F) Valenciennes,<br />
Wiesbaden, Wiesbaden-Walluf, Weilburg / Lahn, Würzburg,</p>
<p>Publikationen (Autoren) / Auswahl: Irmtraud Schaarschmidt-Richter (1959, 1985, 1996),<br />
Michel Seuphor (1959), Horst Appel (1965, 1979), Hans Steinbrenner (1965, 1968,1974,<br />
1975), Christa von Helmolt (1979), Heinrich Hahne (1983, 1984, 1987, 1990, 1991),<br />
Ingrid Mössinger (1987, 1989, 1991), Lorenz Dittmann (1987, 1988, 1993, 1994, 1997,<br />
2000), Christa Lichtenstern (1987, 1990, 1995, 1996, 2002), Rainer René Müller (1986,<br />
1988, 1990), Ursula Geiger (1991), Claire Hellweg (1990, 1993), Ursula Grzechca-Mohr<br />
(1996,  2000, 2006), Marie Lapus (2002), Peter Iden und Rolf Lauter (1985), Jo Enzweiler<br />
und Ilmar Schichtel (2004)<br />
Quellen: Hans Steinbrenner – kraftvolle Einfachheit (Georg Hüter in „Hans Steinbren-<br />
ner, Gleichnis der Harmonie, Skulpturen“) / 2009, Ich mag Getriebene – Gedanken zu<br />
Arbeit undPerson Hans Steinbrenners (Dietz Eilbacher in „Hans Steinbrenner, Gleich-<br />
nis der Harmonie, Skulpturen“) / 2009, Steinbrenner und Cézanne, Marées, Mon-<br />
drian (Prof.Dr. Lorenz Dittmann in „Hans Steinbrenner, Gleichnis der Harmonie,<br />
Skulpturen“) / 2009, Hans Steinbrenners Skulptur im Vergleich mit Bildhauer-<br />
theorien des 20.Jhs. (Dr. Ursula Grzechca-Mohr zur Ausstellung „Hans Steinbrenner,<br />
Gleichnis der Harmonie“ im Museum Gotisches Haus in Bad Homburg v.d.Höhe) / 2009</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Gerhard Wittner </strong></span>(* 23.9.1926 in Heidelberg, † 21.10.1998 in Frankfurt am Main)<br />
Informationen zum Künstler entnehmen Sie, bitte, dieser website in der Rubrik<br />
&#8220;Künstler&#8221;. Vielen Dank!</p>
<p><em><strong><br />
</strong></em></p>
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		<item>
		<title>Hermann Brühl</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 16:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriele</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Bildhauer-Arbeiten
Ausstellung vom 09.04.  - 12.05.2011


Zunächst arbeitete Brühl figürlich. Daran interessierten ihn jedoch nicht das
Volumen und die Auseinandersetzung mit der menschlichen Figur, auch nicht
mit deren Abbild. Ihn beschäftigten die Winkel zu einander oder solche von Kör-
per und Raum. Die Senkrechte / das Ste-hende und die Waagerechte / das Lie-
gende (gleich der Positiv- / Negativ-Beziehungen im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Bildhauer-Arbeiten</em><br />
Ausstellung vom <span style="color: #000000;">09.04. </span> <span style="color: #000000;">- 12.05.2011</span></strong></p>
<p><strong>
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<em><br />
</em></strong></p>
<p>Zunächst arbeitete Brühl figürlich. Daran interessierten ihn jedoch nicht das<br />
Volumen und die Auseinandersetzung mit der menschlichen Figur, auch nicht<br />
mit deren Abbild. Ihn beschäftigten die Winkel zu einander oder solche von Kör-<br />
per und Raum. Die Senkrechte / das Ste-hende und die Waagerechte / das Lie-<br />
gende (gleich der Positiv- / Negativ-Beziehungen im Relief) als elementare Positio-<br />
nen treten mehr und mehr in den Mittelpunkt seiner bildhauerischen Arbeit, die<br />
sich dem Figürlichen bald entledigt und sich dem Prinzipiellen zuwendet.<br />
Brühls Arbeiten sind der konkreten Kunst, wie Theo van Doesburg 1924 es for-<br />
mulierte, zuzuordnen. (“ … weil nichts konkreter – nichts wirklicher – ist, als<br />
eine Linie, eine Fläche, eine Farbe … “)<br />
Die schwarzen Reliefs und Plastiken aus Eisenblech, der 60er Jahre, bestehen<br />
aus rechtwinklig zugeordneten Flächen, die Räume erzeugen und Raumbezüge<br />
herstellen. Die quadratischen Eisenreliefs sind bestimmt durch eine Kreuz und<br />
ein inneres Quadrat. Die Edelstahl-Plastiken der 70er Jahre sind stets aus den<br />
gleichen Grundelementen zusammen gesetzt die, auf verschiedene Arten, ein-<br />
ander zugeordnet sind. Diesen Arbeiten ist gleich, dass sie immer Quader<br />
gleichen Rauminhaltes sind, aber – in verschiedenen Abmessungen – axial<br />
übereinander stehen. Der Querschnitt bleibt hierbei quadratisch. – Es ergibt<br />
sich ein Spannungsverhältnis zwischen Innen- und Außenraum, zwischen Hohl-<br />
und Vollform.<br />
Senkrechte und Waagerechte, in strengster Form einander zugeordnet, ergeben<br />
Würfel und Quadrate. Dies in allen Möglichkeiten zu untersuchen hat Brühl<br />
“ … zu ungeheuren Erlebnissen geführt. …”, wie er selbst sagte.<br />
Es fällt auf, dass sich Hermann Brühl durchgängig der Symmetrie verpflichtete.<br />
Symmetrie als Idealfall des Gleichgewichts, andererseits als dominante Ordnung,<br />
die sich einer rein emotionalen Gestaltung und auch Rezeption entgegenstellt.<br />
Die weißen abgestuften Stelen, entstanden ab 1976, sind bestimmt vom Prinzip<br />
des Verlaufs. Sie sind oft zu mehreren Achsen symmetrisch. Diese Arbeiten<br />
thematisieren den gestuften Übergang von der liegenden Platte zur stehenden<br />
Stange – von der Waagerechten in die Senkrechte.<br />
Brühls Arbeiten zeichnen sich durch Einfachheit aus – dem Ergebnis langer Re-<br />
duktions- und Konzen-trationsprozesse – und vermitteln vielschichtige Wahr-<br />
nehmungsprozesse. Sie sind Untersuchungen der bildnerischen Mittel und deren Be-<br />
deutung und Wirkung.“ … Meine Formen sollen immer einfacher werden, immer<br />
ärmer, bis fast nichts mehr passiert. … Denn ich möchte eine komplizierte An-<br />
gelegenheit auf ihre Grundprinzipien reduzieren. …”<br />
Ebenfalls in den Zeichnungen und Streifenbildern finden die beschriebenen Pro-<br />
zesse – in der Zweidimensionalität – statt. Die linearen Gitter der OP-Art (um 1960)<br />
entwickelte Brühl weiter, gibt ihnen einen linearer Verlauf, als regelmäßige Zu-<br />
und Abnahme.<br />
Bei seinem Professor Otto Baum lernte Brühl, neben dem Fachlichen, auch Ge-<br />
duld und Beständigkeit und die Treue zu sich selbst.<br />
Würde aus Klarheit, Unverbogenheit und Geradlinigkeit zeichnen das Werk des<br />
Bildhauers Hermann Brühl aus.<br />
In unserer lauten Welt sind die einfachen Kunstwerke wichtig, denn sie strahlen<br />
Ruhe aus,  regen an zu Konzentration und Meditation.</p>
<p>1918         geboren in Stuttgart<br />
1932-36   	Lehre und Tätigkeit als Mechaniker<br />
1945	       	(nach dem Kriegsdienst) erste bildnerische Arbeiten<br />
1951-53  	Studium der Bildhauerei in der staatlichen Akademie der Bildenden<br />
Künste (Stuttgart), bei Prof.Otto Baum<br />
seit 1954  	freischaffender Bildhauer in Konstanz<br />
1997         gestorben in Konstanz</p>
<p>Einzelausstellungen (Auswahl):<br />
1961  Galerie Appel &amp; Fertsch (Frankfurt am Main)<br />
Plastik der Gegenwart (Bregenz)<br />
1970  Studio Berggemeinde (Frankfurt am Main)<br />
1976  Kunstverein Heidenheim e.V.<br />
1980  Galerie auf der Empore in der Universität Konstanz<br />
1981  Haus an der Mehlwaage (Freiburg im Breisgau)<br />
1988/89	Repères, Galerie Lahumière (Paris)<br />
2011  Bildhauer-Arbeiten, Galerie m50 (Frankfurt am Main)</p>
<p>Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl):<br />
1962/63  Skulptur und Plastik (Frankfurt am Main)<br />
1966  Plastik unserer Zeit, Orangerie (Erlangen)<br />
1968  Kunstmarkt Köln, vertreten von Galerie Appel &amp; Fertsch (Frankfurt am Main)<br />
1969 	Ars accurata (Hamburg), vertreten von Galerie 66 (Hofheim)<br />
1970  Miniatur international (Hofheim, München, Kassel, Paderborn, Offenbach am Main)<br />
1978 		das Kreuz, Deutsche Gesellschaft für christl. Kunst e.V. (anläßl. des 85.Katholiken-<br />
tages), Freiburg im Breisgau<br />
1984 		Studio a (heute: Museum gegenstandsfreier Kunst) (Otterndorf), zs. mit Raimund<br />
Gierke<br />
1985	 	Sammlung Lütze II, städtisches Museum (Schwäbisch Gmünd)<br />
1987 		Kunstverein Heidenheim e.V., zs. mit Thomas Kitzinger<br />
1989 		Art Basel, vertreten von Galerie Lahumière (Paris)<br />
1992/93 	Repères, Stiftung für Konkrete Kunst (Reutlingen)<br />
1994 		Repères, Centre d’Art Contemporain (Saint Priest)<br />
1997	 	Stiftung Repères, Musée des Ursulines (Mâcon)<br />
1998	 	ein Frankfurter Freundeskreis, Skulpturen-Kabinett (Freiburg im Breisgau),<br />
zs. mit Dietz Eilbacher, Georg Hüter, Dieter Oehm, Hans Steinbrenner / Einführung:<br />
Christa von Helmolt<br />
2001 		die 2 Seiten des Raumes, Skulpturen-Kabinett Kemmerich-Lortzig (Freiburg im<br />
Breisgau), zs. mit Helmult Albers, Peter Odenwaeller</p>
<p>Arbeiten im öffentlichen Raum und in Sammlungen:<br />
Arbeitsamt (Konstanz)<br />
Kirche St.Vinzenz Pallotti (Stuttgart)<br />
Museum gegenstandsfreier Kunst (vormals: Studio a) (Otterndorf)<br />
Skulpturenkabinett (Freiburg im Breisgau)<br />
The Satoru Sato Art Museum (Nakada / Japan)<br />
Vermessungsamt (Radolfzell)<br />
Versorgungsamt (heutiges Notariat) (Radolfzell)</p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>Reiner Mährlein</title>
		<link>http://galerie-m50-wittner.de/index.php/aktuell/reiner-mahrlein</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 18:17:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriele</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Plastiken und Papierarbeiten
Ausstellung: 26.02.  &#8211; 31.03.2011
Der Künstler Reiner Mährlein arbeitet mit den (in ihrer Urform flüssigen) Materialien Stahl („der Feste,
der Harte“) und Granit („Korn“). Er gestaltet Plastiken, in denen diese beiden Materialien eine wunder-
bare Spannung erzeugen, hervorgerufen durch ihre unterschiedliche Oberflächenstruktur, ihre unterschied-
liche Oberflächenfarbigkeit und durch die reduzierte, konzentrierte Gestaltung (Fläche – Volumen – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Plastiken und Papierarbeiten</em></strong><strong><br />
Ausstellung: <span style="color: #3366ff;"><span style="color: #000000;">26.02.</span> </span> &#8211; <span style="color: #000000;">31.03.2011</span></strong></p>

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<p>Der Künstler Reiner Mährlein arbeitet mit den (in ihrer Urform flüssigen) Materialien Stahl („der Feste,<br />
der Harte“) und Granit („Korn“). Er gestaltet Plastiken, in denen diese beiden Materialien eine wunder-<br />
bare Spannung erzeugen, hervorgerufen durch ihre unterschiedliche Oberflächenstruktur, ihre unterschied-<br />
liche Oberflächenfarbigkeit und durch die reduzierte, konzentrierte Gestaltung (Fläche – Volumen – Raum).<br />
Mährleins Plastiken sind die Visualisierung von Kraftübertragung – mittels der beiden Materialien – und die Kommunikation von Form und Gegenform.<br />
Diesem Gestaltungsprinzip sind, ebenfalls, die grafischen Arbeiten unterworfen. Und die beiden Materialien<br />
Stahl (auch hier in verwittertet Form) und Granit sind auch hier wieder „Formgeber“: ihre Oberflächen werden<br />
auf weiches Papier gedruckt und präsentieren ein farbiges, in den Raum dringendes Relief.</p>
<p>27.2.1959	geboren in Kaiserslautern<br />
1979-1981	Steinmetz- und Steinbildhauerlehre / Stuttgart<br />
1982-1985	Studium der Bildhauerei, Akademie der Bildenden Künste / Nürnberg (Prof.Wilhelm Uhlig)<br />
1985/1986	Stipendium des Deutsch-Französischen Jugendwerkes zum Studium  an der Ecole National<br />
Supérieure des Beaux Arts / Paris (F)<br />
1986	Paul Louis Weiller-Portraitpreis, Institut de France, Académie des Beaux Arts / Paris (F)<br />
1986-1989	Fortsetzung des Studiums (ENSBA de Paris), Atelier für taille directe (Prof.Jean Cardot), (F)<br />
1988/1989	monumentale Brunnenskulptur für Nixdorf-Computer France, Cergy-St.Christoph (F)<br />
seit 1989	freischaffend<br />
Kunst am Bau, Feuerwache / Hochspeyer<br />
1993	Förderpreis der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler / Kaiserslautern<br />
seit 1993	Lehrtätigkeit (Abtl.Steinmetz- und Steinbildhauer und  Metallbau/Metallgestaltung) Bereich:<br />
Modellieren, Freihandzeichnen,  Gestaltung, fachbezogene Stilkunde, Meisterschule für Handwerker /<br />
Kaiserslautern<br />
1994	Sickingen-Kunstpreis für Grafik des Landkreises Kaiserslautern<br />
Lehrauftrag (Studium Generale bildhauerisches Bearbeiten von Stahl bzw. Stein), Universität / Kaisers-<br />
lautern<br />
Kunst am Bau, Alex Müller-Altenheim / Kaiserslautern<br />
1995-1997	Dozent (Steinbildhauerei), Freie Schule für bildende Kunst „Pro Arte“ / Prissian (I)<br />
1996	Lehrauftrag (Studium Integrale Stahl und Stein), Universität / Kaiserslautern<br />
1998	Dozent (Steinbildhauerei), Freie Schule für bildende Kunst „In Arte“ / San Sebastiano (I)<br />
2000/2001	Kunst am Bau, Jakob Kiefer Halle / Bad Kreuznach<br />
2001	Plastik / Gemeinde Otterbach<br />
2007	Kunst am Bau, Universitäts-Klinik / Mainz<br />
2009	Kunst am Bau, Konversionsgebiet Husterhöhe / Pirmasens</p>
<p>Bildhauersymposien und Projekte:<br />
1988	internationales Bildhauersymposion / Marino (I)<br />
1989	internationales Bildhauersymposion / Digne-les-Bains (F)<br />
1993/1994	internationales Stahlsymposion, auf dem Schrottplatz / Kaiserslautern<br />
1995	Prometheus – Epimetheus (Kunstaktion, bildende und darstellende Künstler)<br />
internationales Bildhauersymposion / Banska Stiavnica (SK)<br />
1996	internationales Bildhauersymposion / Germersheim<br />
1997	internationales Bildhauersymposion / Kaiserslautern<br />
2000	City Garage Project / Columbia S.C. (USA)<br />
2001	Heimat (Kunstaktion, Künstlerwerkgemeinschaft Kaiserslautern), Museum im Westrich / Ramstein<br />
2002	Pfälzer Kunstdialog, Pfalzgalerie / Kaiserslautern<br />
With – Without Distance (Kunstaktion, Künstlerwerkgemeinschaft Kaiserslautern mit Künstlern aus 			Colum-<br />
bia S.C. (USA))<br />
2004	little Size – Kleinformat (Kunstaktion, Künstlerwerkgemeinschaft Kaiserslautern mit Künstlern aus<br />
Columbia S.C. (USA))<br />
2005	Buch Objekt (internationales Kunstsymposion) / Kaiserslautern<br />
2006	internationales Kunstsymposion / Banja Luka (BiH)<br />
internationales Bildhauersymposion / Kaiserslautern<br />
2007	internationales Kunstsymposion / Banja Luka (BiH)<br />
2008	internationales Kunstsymposion / Neustadt an der Weinstraße</p>
<p>Einzelausstellungen (Auswahl):<br />
1989	Galerie Waldherr / Kirchheimbolanden<br />
1991	Kulturzentrum Kammgarn / Kaiserslautern<br />
1992/1993	Galerie Schmitt+Zulauf / Freinsheim<br />
1994	Kunstverein Neustadt an der Weinstraße<br />
Gangway / Heidenheim<br />
1995	Galerie de Lorenzi / Luxemburg (L)<br />
1996	Pfalztheater Kaiserslautern<br />
1997	Kahnweilerhaus / Rockenhausen<br />
2000	Volksbank / Kaiserslautern<br />
Landtag Rheinland-Pfalz / Mainz<br />
Landesgartenschau / Kaiserslautern<br />
2002	Galerie Mönch / Berlin<br />
2003	Kunst im Crowne Plaza / Wiesbaden<br />
Pfalzbibliothek / Kaiserslautern<br />
Lewis &amp; Clark Gallery / Columbia S.C. (USA)<br />
2004	Deutsche Werkstätten Hellerau / Dresden<br />
Galerie Mönch / Berlin<br />
2005	Galerie in der TU / Kaiserslautern<br />
2007	Galerie im Unterhammer / Karlstal bei Kaiserslautern<br />
Galerie Mönch / Berlin<br />
2008	if ART Gallery / Columbia SC (USA)</p>
<p>2011	Plastiken und Papierarbeiten, Galerie m50 / Frankfurt am Main</p>
<p>Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl):<br />
seit 1986	Academie des Beaux Arts / Paris (F)<br />
Salon des Artistes Français, Grand Palais / Paris (F)<br />
Palazzo Colonna / Marino (I)<br />
Salon Internationale de la Sculpture Contemporaine / Paris (F)<br />
Jeune Sulpture / Montbéliard (F)<br />
Jahresausstellungen Kunst und Künstler in Rheinland-Pfalz / Kaiserslautern<br />
Ausstellung zur Verleihung des Hans Purrmann-Preis&#8217; / Speyer<br />
Ausstellung zur Verleihung des Sickingen-Kunstpreis&#8217;<br />
Ausstellung zur Verleihung des Albert Haueisen-Preis&#8217; / Jockgrim<br />
Ausstellung zur Verleihung des Kahnweiler-Preis&#8217; / Rockenhausen<br />
Ausstellung zur Verleihung des Pfalz-Preis&#8217;, Pfalzgalerie / Kaiserslautern<br />
seit 1993	Kunstmesse art direct / (zunächst in) Pirmasens und (jetzt in) Mainz<br />
1997	Start 97 (Messe für zeitgenössische Kunst) / Strassbourg (F)<br />
2000	Streiflichter (125 Jahre Pfalzgalerie und Meisterschule für Handwerker) / Kaiserslautern<br />
2003	Garage Art Project, South Carolina State Museum / Columbia SC (USA)<br />
2006	Positionen zeitgenössischer Plastik, Kulturhof / Speyer<br />
2007	if ART Gallery / Columbia SC (USA)<br />
Interferenzen, Tuchfabrik / Trier<br />
2008	Schöpfungszeiten, Stadtmuseum Villa Böhm / Neustadt an der Weinstraße<br />
2009	Szenenwechsel &#8211; vom Atelier in die Bank, Kreissparkasse / Kaiserslautern<br />
Ars Palatina, Château de Vianden / Luxemburg (L)<br />
2010	Große Kunstausstellung, Kunsthaus / Nürnberg</p>
<p>Arbeiten im öffentlichen Raum und in Sammlungen:<br />
Gemeinde Cergy-St.Christophe (Nixdorf Computer France) (F)<br />
Gemeinde Pucisca, Insel Brac (HR)<br />
Gemeinde Hochspeyer, Feuerwache<br />
Alex Müller-Heim, Kaiserslautern<br />
Marianne und Heinrich Lenhardt-Stiftung, Pfalzgalerie / Kaiserslautern<br />
Land Rheinland-Pfalz<br />
Stadt Kaiserslautern<br />
Jakob Kiefer-Halle, Bad Kreuznach<br />
Justizzentrum Kaiserslautern<br />
Stadt Banja Luka (BiH)<br />
HNO-Klinik, Universität / Mainz<br />
if ART Gallery, Columbia SC (USA)<br />
Stadt Neustadt an der Weinstraße<br />
Konversionsgebiet Husterhöhe, Pirmasens</p>
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		<title>Inge Hölscher</title>
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		<comments>http://galerie-m50-wittner.de/index.php/aktuell/inge-holscher#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 11:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriele</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[COLLAGEN
Ausstellung: 15.01. &#8211; 18.02.2011

Collagen / Materialbilder haben eine lange Tradition. Die ältesten Beispielen
stammen aus dem Japan des 12.Jhs: Die Kalligrafen gingen dazu über, die ihnen
anvertrauten Werke der Dichter auf solche Bögen zu schreiben, die mit zart-
farbigen Papieren beklebt waren. Die so entstandenen Kompositionen bestanden
aus unregelmäßig aneinander ge-fügten Flächenformen. Die gerissenen oder aus-
geschnittenen Konturen wurden, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>COLLAGEN</em><br />
Ausstellung: 15.01. &#8211; 18.02.2011<br />
</strong><br />

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</p>
<p>Collagen / Materialbilder haben eine lange Tradition. Die ältesten Beispielen<br />
stammen aus dem Japan des 12.Jhs: Die Kalligrafen gingen dazu über, die ihnen<br />
anvertrauten Werke der Dichter auf solche Bögen zu schreiben, die mit zart-<br />
farbigen Papieren beklebt waren. Die so entstandenen Kompositionen bestanden<br />
aus unregelmäßig aneinander ge-fügten Flächenformen. Die gerissenen oder aus-<br />
geschnittenen Konturen wurden, in Wellenform, mit dem Pinsel über tuscht. Die<br />
Kalligrafen wählten diejenigen Collagen, als Unterlagen, aus, die am besten der<br />
Dichtung entsprach. In eleganten Schriftzügen schrieben sie darauf. (Am berühm-<br />
testen sind die aus 31 Silben bestehenden <em>waka</em>-Verse der Dichterin Ise.)<br />
Die Technik der Collage (coller (frz.) = kleben), später der Assemblage (assembler<br />
(frz.) = zs.fügen) wurde von den Künstlern um 1910 wieder entdeckt und, seit dem,<br />
bis heute angewendet.<br />
Die Kubisten arbeiteten mit hohem Abstraktionsgrad. Häufig zeigten sie Bildgegen-<br />
stände zersplittert und von mehreren Seiten. Erstmals ergänzten sie ihre gemalten<br />
oder gezeichneten Bilder mit echten Objekte (Tapetenreste,<br />
Partituren-Fragmente, Zeitungspapier, u.v.a.), die sie auf das Trägermaterial auf-<br />
klebten. Die <em>papiers collés</em> wurden die Grundlage der Kunsttechnik Collage.<br />
Die Entwicklung der Collage war so gut möglich, weil sich die Denksysteme in der<br />
Kunst, mit Beginn des 20.Jhs, stark<br />
gewandelt haben. Diese Wandlung hat das Wesen der Collage begreifen lassen.<br />
Erst die Verbindung der, vom Künstler geschaffenen, Darstellung mit der Wirklich-<br />
keit der, vom Künstler eingeführten, realen Gegenstände macht das Kunstwerk les-<br />
bar.<br />
Das Kunstwerk soll in der gleichen Weise, wie die Realität, erlebt werden. Aber nicht<br />
als zweite Welt jenseits der Wirklichkeit, sondern als ideelles Gegenüber.<br />
Die eingefügten Elemente werden völlig der Komposition unterworfen, aber ihr Cha-<br />
rakter und ihre Herkunft bleibt deutlich. &#8211; Betont werden muss, dass die Collage nicht<br />
Ersatz ist, für Malerei. Das ästhetische Prinzip, nicht die Technik ist kennzeichnend.<br />
Hans Arp fand mit seinen Collagen eine lyrische und poetische Interpretation von<br />
Dingen und Formen. Jeder Gegenstand hat, neben seiner funktionellen, eine poten-<br />
zielle Bedeutung.<br />
Wie immer in der Kunst: die bildnerische Ordnung muss von äußerster Sensibilität<br />
für die Form zeugen. Die Präzision der Komposition muss ebenso bewundernswert<br />
sein, wie die Entfaltung des farbigen Reichtums.<br />
Zu sehen sind Collagen von Inge Hölscher, entstanden in den Jahren 2008 und &#8216;09<br />
im italienischen Volaterrae. &#8211; Die Künstlerin arbeitet, neben der Malerei und dem<br />
Zeichnen, schon lange mit dieser Kunstform. Das Arp&#8217;sche Prinzip des poetischen<br />
Blicks auf die Dinge des Alltags kommt dem Wesen der Künstlerin sehr entgegen.<br />
Ihre Freude am Assoziieren und Kombinieren, das kreative Spielen mit Formen,<br />
Farben und Findlingen ist ihr wichtig (äußert sie selbst).<br />
Frau Hölscher kombiniert neu oder zerreisst bzw. zerschneidet Verworfenes, über-<br />
malt und stellt wieder neu zusammen. Unter Eindruck der Werke Schwitters&#8217; und<br />
Ernst&#8217; und denen ihres Lehrers Karl Bohrmann, arbeitet die Künstlerin begeistert<br />
mit dieser Kunsttechnik.<br />
Es macht Freude zu entdecken, wie Inge Hölscher in der Tradition Collage arbeitet<br />
und dabei ihre persönliche Erlebnispoesie einsetzt.</p>
<p><em>Gabriele Wittner </em><br />
verwendete Quellen:  Ewald Rathke (Katalog zur Ausstellung<em> Collagen aus 6 Jahr-<br />
zehnten</em>, Kunstverein Ffm, 1968); Eberhard Wagner: Herta Wescher <em>Die Collage</em>, 1968</p>
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		<title>Dieter Oehm</title>
		<link>http://galerie-m50-wittner.de/index.php/aktuell/dieter-oehm</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 11:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://galerie-m50-wittner.de/?p=422</guid>
		<description><![CDATA[ 
Skulpturen
Ausstellung: 06.11.2010 – 07.01.2011 
Einführung: Dr.Stephan Mann (Museum Goch)
 
Dieter Oehms Skulpturen stehen in der Tradition der klassisch-abstrakten Bildwerke.
Dieter Oehm wurde 1947 in Bad Hersfeld geboren. Er studierte (1968/&#8217;69) in der Werk-
kunstschule (heute: HfG) / Offenbach am Main, von 1969 – &#8216;74 studierte er in der Städel-
schule / Frankfurt am Main Bildhauerei bei Prof. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<p><strong><em>Skulpturen</em><br />
Ausstellung: 06.11.2010 – </strong><strong><span style="color: #000000;">07.01.2011 </span><br />
</strong>Einführung: Dr.Stephan Mann (Museum Goch)</p>

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<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p>Dieter Oehms Skulpturen stehen in der Tradition der klassisch-abstrakten Bildwerke.<br />
Dieter Oehm wurde 1947 in Bad Hersfeld geboren. Er studierte (1968/&#8217;69) in der Werk-<br />
kunstschule (heute: HfG) / Offenbach am Main, von 1969 – &#8216;74 studierte er in der Städel-<br />
schule / Frankfurt am Main Bildhauerei bei Prof. Michael Croissant (Meisterschüler), Kunst-<br />
theorie bei Prof. Dr. Raimer Jochims und Druckgrafik bei Prof. Christian Kruck.<br />
Von 1974 – &#8216;76 studierte Oehm Pädagogik (Diplom) in der Johann Wolfgang Goethe-Uni-<br />
versität / Frankfurt am Main. Dieter Oehm lebt und arbeitet in Bad Vilbel (Hessen) und in<br />
Hohenlohe (Baden-Würtemberg).<br />
Aufgebaut aus kubischen Formen, bilden die Skulpturen komplexe Gefüge aus materiell<br />
definierten und frei bleibenden Bereichen. Einer eigenen Tektonik gehorchend, fügen sich<br />
diese beiden Bereiche in ein fragiles – fast instabil wirkendes – Gleichgewicht. Besonders<br />
augenscheinlich ist dies bei Oehms hoch aufragen-den Stab- und Flächenfiguren, die in<br />
ihrem Maß und in ihrer vertikalen Ausrichtung ebenso, wie in ihrer Verteilung von Masse<br />
und Volumen, ausgewogen sind.<br />
Die im Raum freistehenden Skulpturen, aus Holz oder Stein, scheinen aus additiv zusam-<br />
men gesetzten Elementen zu bestehen. Tatsächlich aber sind sie subtraktiv aus einem Block<br />
heraus gearbeitet. Der Künstler nutzt dabei alle Möglichkeiten des Materials.<br />
Die fragile Balance und die innere Spannung lässt eine Energie entstehen, die sich dem<br />
Betrachter sofort vermittelt.<br />
Durch das Verschieben der einzelnen Massen, durch das Verziehen der Volumina entsteht<br />
das Spannungsverhältnis von geschlossener Form und raumbezogener Komposition und die<br />
Steigerung der Dynamik der gesamten Figur. Oehm stellt die Frage der Ponderation und der<br />
Proportionalität neu.<br />
Eine Skulptur nimmt Raum ein und verdrängt Raum. Bemerkenswert ist, dass der Bildhauer<br />
Dieter Oehm die Verwandlung des Massiven in das räumlich Offene erreicht; durch die Flächen-<br />
staffelung der Kuben und Stäbe. Sowohl in den Stelen, als auch in den massebetonten Arbeiten,<br />
ist die Absprache zwischen den Volumen von asketisch-konkreter Strenge.<br />
Dieter Oehm äußert: „Ich selbst möchte in meiner Arbeit <em>erkennen</em> und nicht <em>wiedererkennen</em>.“<br />
Das kann nur gelingen, weil der Bildhauer in Dialog tritt mit seiner Arbeit und Freude daran hat,<br />
dass jede Arbeit auch einen Erkenntnisgewinn bringt.<br />
Diese Freude überträgt sich auf den Betrachter, der visuell und haptisch die Skulpturen ertastet.</p>
<p>Gabriele Wittner<br />
verwendete Quellen: Dr. Beate Frosch <em>Dieter Oehm</em> Katalog Leßmann &amp; Lenser Galerie (1997),<br />
Dr. Friedhelm Häring zur Ausstellung im Dominikanerkloster (1998), Ben Reichardt <em>Im Dialog<br />
mit dem Kunstwerk</em> (2010)</p>
<p>1968-&#8217;69:  Studium in der Werkkunstschule (heute: HfG) / Offenbach am Main<br />
1969-&#8217;74: Studium der Bildhauerei bei Prof.Michael Croissant (Meisterschüler),<br />
Städelschule / Frankfurt am Main<br />
Studium der Kunsttheorie bei Prof.Dr.Raimer Jochims, Städelschule / Frankfurt am Main<br />
Studium der Druckgragfik bei Prof.Christian Kruck, Städelschule / Frankfurt am Main<br />
1969: Lehrauftrag für Druckgrafik, Städelschule / Frankfurt am Main<br />
1973: Arno Leißer-Preis<br />
1974-&#8217;76: Studium der Pädagogik, Johann Wolfgang Goethe-Universität /<br />
Frankfurt am Main (Abschluss mit Diplom)<br />
seit 1976: Lehramt für plastisches Gestalten und Zeichnen, staatlichen Akademie Hanau<br />
1.Preis Landes-Bildhauerwettbewerb bewegter Stein / Wiesbaden<br />
1985: Gastdozent in der Hochschule für Gestaltung / Offenbach am Main<br />
1987: 2.Preis Skulpturen-Wettbewerb mit Platzgestaltung für den Campus der Fachhochschule Fulda (in Zusammenarbeit mit Landschafts- und Gartenarchitekt Heise, Frankfurt am Main)<br />
1992: Projekt Skulptur und Landschaft / Hohenlohe<br />
1999: Kunstbuch (Erstveröffentlichung)<br />
2002: 1.Preis Wettbewerb für Granitskulptur (intern. Bildhauersymposium / Yach (Landkreis Emmedingen)</p>
<p>Einzelausstellungen (Auswahl):<br />
1976: Galerie Ostertag / Frankfurt am Main<br />
1977: Studio Berggemeinde / Frankfurt am Main<br />
1979: Oberhessisches Museum / Gießen<br />
1982: <em>Installation und Skulptur</em> Dominikanerkloster / Frankfurt am Main (Katalog)<br />
1985: Galerie Katrin Rabus / Bremen<br />
1985: <em>Wasserfarbenbilder</em> Eremitage / Bayreuth<br />
1987: Grünanlage vor der Alten Oper / Frankfurt am Main<br />
1988: Schloss Philippsruhe / Hanau<br />
1994: Kunstverein / (Neuenburg-)Zetel<br />
Leßmann &amp; Lenser Galerie / Rodgau(-Jügesheim)<br />
1995: Galerie Schrade / Lindau<br />
1996: Landesvertretung Hessen / Bonn<br />
1997: Leßmann &amp; Lenser Galerie / Rodgau(-Jügesheim)<br />
1998: Dominikanerkloster / Frankfurt am Main<br />
<em>Zeichnungen</em> Juridicum der Johann Wolfgang Goethe-Universität / Frankfurt am Main<br />
1999/2000: Retrospektive Museum / Goch<br />
2000: Museum im Spital / Bad Hersfeld<br />
2001: Skulpturenkabinett / Freiburg im Breisgau<br />
2002: visuelle Partituren (Plastiken) Dominikanerkloster / Frankfurt am Main<br />
2003: Galerie König / Hanau<br />
2004: <em>Plastiken und Zeichnungen</em> Schloss Schillingsfürst / Schillingsfürst<br />
2008: <em>Skulpturen – Zeichnungen</em> Kunsthalle / Gießen<br />
2010: Kunstverein / Trier<br />
Galerie Schiller / Heidelberg<br />
<em>Skulpturen und Zeichnungen</em> Historisches Museum / Hanau<br />
<em>erkennbar aus einem</em> Halle der Stiftung für Konkrete Kunst / Freiburg im Breisgau<br />
<em>Skulpturen </em>Galerie m50 / Frankfurt am Main</p>
<p>Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl):<br />
1973-&#8217;76: <em>Plastiken auf der Ziegelhütte</em> Neue Darmstädter Sezession / Darmstadt<br />
1973: Exerzitium Rom/Tivoli (internationales Bildhauersymposium)<br />
first british international drawing Biennale / Middlesbrough<br />
1975: <em>Zeichnungen</em> Airportgallery / Paris-Orly<br />
Kommunale Galerie / Frankfurt am Main<br />
1979: Skulpturengarten / Bad Nauheim<br />
1980: Bildhauersymposium Mühltal / Langen (Hessen)<br />
<em>Skulpturen und Plastiken</em> in Hessen Hessischer Rundfunk / Frankfurt am Main<br />
<em>Freiplastiken</em> im Stadtgebiet / Osnabrück<br />
1981: <em>(Groß-)Skulptur</em> Weserlust Kulturtage / Bremen<br />
1982: Dominikanerkloster / Frankfurt am Main (Katalog)<br />
1984<em>: Holz </em>Leinwandhaus / Frankfurt am Main<br />
Bildhauersymposium / Gießen<br />
1989: neue Gruppe Haus der Kunst / München<br />
1990: neue Gruppe Haus der Kunst / München<br />
1991: <em>Kapitel 2 zur Kunst in Frankfurt</em> Karmeliterkloster / Frankfurt am Main<br />
1996: <em>europäische Bildhauerzeichnunge</em>n Sparkasse / Esslingen<br />
architektonisch-räumliche Visionen (europäische Malerei und Zeichnung) Sparkasse / Karlsruhe<br />
1998: Art Frankfurt (vertreten durch Leßmann &amp; Lenser Galerie, Rodgau) / Frankfurt am Main<br />
<em>3 hessische Künstler zu Gast in Kleipeda</em> (Litauen)<br />
<em>frankfurter Freundeskreis </em>Skulpturenkabinett / Freiburg im Breisgau<br />
1999:<em> Duettini</em> Galerie König / Hanau<br />
2000: MailArt Artmuseum / Dubai<br />
2001: Galerie D.Chiquet / Basel<br />
<em>Romanik meets Modern Art</em> / Bad Wimpfen<br />
2005: <em>3 Steinbildhauer</em> Galerie Netuschil / Darmstadt<br />
2006: <em>JAMBOREE</em> Musem / Goch<br />
2008: <em>Croissant und seine Schüler</em> Kunstverein / Speyer</p>
<p>Arbeiten in öffentlichen Sammlungen / in öffentlichem Raum:<br />
an der Wasserburg, Bad Vilbel<br />
an der Weser, Bremen<br />
Berufsbildungswerk Südhessen, Karben<br />
Chemische Untersuchungsanstalt des Landes Hessen, Wiesbaden<br />
Danteplatz, Heidelberg (durch Galerie Dr.Uwe Hinkforth)<br />
DirectBank, Frankfurt am Main<br />
Druckerei Haußmann, Darmstadt<br />
Hessische Landesbank, Frankfurt am Main<br />
Johanniskirche, Hanau<br />
Kirche St.Marien, Neu-Anspach / Taunus<br />
Kurpark, Bad Wildungen<br />
Land Hessen<br />
Marktplatz, Bad Hersfeld<br />
Mühltal, Langen (Hessen)<br />
Museum Goch<br />
Museum Schloss Philippsruhe, Hanau<br />
Museum Würth, Künzelsau<br />
Oberhessisches Museum, Gießen<br />
Stadt Frankfurt am Main<br />
Stadt Gießen<br />
Stadt Yach (Kreis Emmendingen)<br />
Stiftsbezirk, Bad Hersfeld</p>
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		<title>Margit Matthews</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 10:19:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriele</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausstellung: 04.09.2010 &#8211; 21.10.2010
1958, bereits mit 14 Jahren, begann Margit Matthews (Jahrgang 1944), in Düsseldorf, ihre Lehre
zur Fotolaborantin und danach zur Fotografin im namhaften Fotoatelier Hehmke-Winterer, das –
bereits seit 1935 – von Erna Wagner-Hehmke alleine geleitet wurde. Portrait- und Sachaufnahmen,
aber auch Industrie- und Werbe-Fotografie gehörten zur intensiven Ausbildung.
Praxis erlangte Frau Matthews während ihrer Tätigkeiten für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausstellung: 04.09.2010 &#8211; </strong><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="color: #000000;">21.10.2010</span></strong></span></p>

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<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">1958, bereits mit 14 Jahren, begann Margit Matthews (Jahrgang 1944), in Düsseldorf, ihre Lehre<br />
zur Fotolaborantin und danach zur Fotografin im namhaften Fotoatelier Hehmke-Winterer, das –<br />
bereits seit 1935 – von Erna Wagner-Hehmke alleine geleitet wurde. Portrait- und Sach</span><span style="font-size: x-small;">aufnahmen,<br />
aber auch Industrie- und Werbe-Fotografie gehörten zur intensiven Ausbildung.<br />
Praxis erlangte Frau Matthews während ihrer Tätigkeiten für Bayer Farbenfabriken (Leverkusen),<br />
für die Werbeagenturen Dorland und Haase (beide in Düsseldorf), in Frankfurt am Main im Battelle-<br />
Institut, im Frobenius-Institut  und im Historischen Museum. Expeditionen und Exkursionen führten<br />
sie zu den Felsbildern des Tassili (Sahara), in skandinavische Länder, nach Spanien, Mexiko, Jor-<br />
danien, Israel, Jemen und in verschiedene Städte und Provinzen der VR China. Überall entstanden<br />
wunderbare Fotoserien, von denen viele in Bildbänden, Kunstdokumentationen, wissen</span><span style="font-size: x-small;">schaftlichen<br />
Publikationen und Dokumenten zu Forschungsarbeiten veröffentlicht wurden.</span><span style="font-size: x-small;"><br />
Die Künstlerin Matthews arbeitet seit 1989 als freie Fotografin in Frankfurt am Main.</span><span style="font-size: x-small;"> Die Fotografie ist<br />
das Malen, das Zeichnen mit Licht, mit Helligkeit.<br />
Wie bei jedem Künstler ist das Erlernen und Trainieren des Handwerks und der Umgang mit denbzur<br />
Verfügung stehenden Mitteln – beim Fotografen der Einsatz einer bestimmten Kamera-Art, die Aus-<br />
wahl des Objektivs, der Belichtung; ebenso, wie die Techniken der Film- und Bildentwicklung (Ent-<br />
wickler-Flüssigkeit und -Reaktionszeit), der Kenntnis der verschiedenen Fotopapiere</span><span style="font-size: x-small;"> – unerlässliche<br />
Voraussetzung, zur Umsetzung der gestellten Aufgabe.<br />
Die Ansicht Unkundiger, der Fotograf drücke lediglich auf den Auslöser, ist widerlegt! &#8211; Das ge-<br />
schulte Auge des Fotografen entdeckt besondere Situationen, reizvolle Perspektiven, interessante<br />
Farben usw. Vor seinem geistigen Auge entsteht sogleich das Bild, welches zu erzielen es gilt.<br />
Bereits beim Fotografieren kann der Fotograf Einfluss nehmen; im Labor folgt die Ausführung</span><span style="font-size: x-small;">und<br />
Vollendung .<br />
Wie jedem Künstler stehen auch dem Fotografen alle Freiheiten der Gestaltung und der Einsatz </span><span style="font-size: x-small;">der<br />
Mittel zur Verfügung.<br />
Die Arbeiten von Margit Matthews zeigen, in ausgezeichneter Weise, wie präzise die Fotografin<br />
arbeitet und wie die Künstlerin: in dem Moment, in dem der Fotograf aufhört, Naturalismus an-<br />
zustreben und für sich die Vielzahl der Möglichkeiten restlos ausnutzt, setzt die künstlerische<br />
</span><span style="font-size: x-small;">Leistung ein.<br />
Es darf keine Rolle mehr spielen, wo das Foto entstanden ist (Beispiel: die Strukturaufnahmen)<br />
oder wie sich ein Objekt in seiner Gänze präsentieren würde (Beispiel: sowohl die bizarren </span><span style="font-size: x-small;">Blüten-<br />
formen mit ihrer starken Farbigkeit, als auch die „weißen“, fast ätherisch wirkenden) .<br />
Einzig die Gestaltung, der sich durch die richtige Auswahl des Ausschnittes ergibt, ist maßgebend.<br />
„In der schöpferischen Fotografie ist das Objekt ausschließlich Träger einer Idee.“,</span><span style="font-size: x-small;"> äußerte Andreas<br />
Feininger.<br />
Margit Matthews ist die Fotografin, ist die Malerin, ist die Zeichnerin mit Licht, mit Helligkeit,</span><span style="font-size: x-small;"> ist die<br />
künstlerische Gestalterin.<br />
(Andreas Feininger formulierte:) Die Dokumentfotografie ist dem Journalisten gleich – die schöpferische<br />
Fotografie ist dem Schriftsteller und Lyriker gleich.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Ausstellungen (Auswahl):</span><span style="font-size: x-small;"><br />
1992:<br />
(E) </span><span style="font-size: x-small;"><em>bewegte Stille</em></span><span style="font-size: x-small;">, Frankfurter Volksbank / Börsenstraße, Frankfurt am Main</span></span><br />
<span style="font-size: x-small;">2002:<br />
(B) <em>form + farbe,</em> AKM / Künstlerhaus Metternich, Koblenz<span style="font-family: Arial,sans-serif;"><br />
(B) </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Übergänge</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">, KEG / McNair-Kaserne, Frankfurt am Main-Höchst</span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><br />
(B) Wertmöbel-Kunstausstellung, Fulda<br />
2003:<br />
(B) </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Künstler des Mittelrheins</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">, AKM / Kuratorium für Kunst / Zehnthaus, Jockgrim<br />
</span></span><span style="font-size: x-small;">2004:<br />
(B) <em>Künstler am Beginn des 21.Jhs</em>, <span style="font-family: Arial,sans-serif;">AKM / Künstlerhaus Metternich, Koblenz</span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><br />
(B) </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Künstler des AKM</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">, Petah Tikva (Israel)<br />
(E)</span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em> Fotos aus dem Jemen</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">, Galerie im Gang &#8220;Alles künstlich&#8221;, Frankfurt am Main<br />
</span></span><span style="font-size: x-small;">2005:<br />
(E) <em>Fotos aus den Hutong in Peking</em>, Galerie im Gang &#8220;Alles künstlich&#8221;, Frankfurt am Main<span style="font-family: Arial,sans-serif;"><br />
2007:<br />
(B) </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Helke Stiebel – Margit Matthews</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">, AKM / Künstlerhaus Metternich, Koblenz</span></span><span style="font-size: x-small;"><br />
(E) e<em>in letzter Blick</em>, Frankfurter Presseclub, Frankfurt am Main<br />
2008:<br />
(B) <em>sechzig jahre akm – form + farbe</em>, AKM <span style="font-family: Arial,sans-serif;">/ Künstlerhaus Metternich, Koblenz</span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><br />
(E) </span><em>Bilder der Fotografin Margit Matthews</em>, Anwaltskanzlei Link, Frankfurt am <span style="font-family: Arial,sans-serif;">Main<br />
2009:<br />
(E) </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>die Hutongs von Beijing</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">, Konfuzius-Institut, Frankfurt am Main</span><br />
2010:<br />
(E) <em>Zauber der Vergänglichkeit – Fotografien</em>, Galerie im Gang &#8220;Alles künstlich&#8221;, Frankfurt am Main<span style="font-family: Arial,sans-serif;"><br />
(E) </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Arbeiten von Margit Matthews</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">, Galerie m50, Frankfurt am Main</span></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><br />
</span></span></span></span></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		TD P { margin-bottom: 0cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="4" width="100%">
<colgroup>
<col width="18*"></col>
<col width="238*"></col>
</colgroup>
<tbody>
<tr valign="TOP">
<td width="7%"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><br />
</span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><br />
</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><br />
</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><br />
</span></span></td>
<td width="93%"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table style="height: 16px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="4" width="594">
<tbody>
<tr valign="TOP">
<td width="7%"></td>
<td width="93%"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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